Buchverfilmung…

Gestern habe ich die Verfilmung von Jeffrey Eugenides „Die Selbstmordschwestern“ gesehen…
Dieser Film hat mich schon sehr berührt…
Der Tod der Mädchen kam relativ unverhofft… Der Tod des ersten Mädchens, die jüngste, kam schnell…gleich am Anfang des Films…
Dann haben die restlichen 4 versucht weiter zu leben und aus ihrem Leben das beste zu machen, was jedoch ziemlich schwierig ist, da die Mutter sie versucht einzusperren…
Dann dürfen die Mädchen mit Jungs (!!!!) auf einen Ball gehen, jedoch nur weil der Vater auch mit hingeht. Die Nacht nach dem Ball ist ausschlaggebend für die anderen Selbstmorde der 4 Schwestern.
Lux bleibt über Nacht weg und kehrt erst am frühen Morgen nach Hause. Als Strafe dürfen die Mädchen keine Rockmusik mehr hören, dürfen nicht mehr zur Schule und keine Freunde mehr besuchen.
Nachdem sie sich dann letzten Endes doch mit einigen Jungs aus der Stadt getroffen haben, begehen alle 4 in einer Nacht Selbstmord…alle an verschiedenen Orten.
Die Funde der Mädchen werden innerhalb von 30 Sekunden gezeigt. Es ging rasend schnell und man wusste irgendwie nicht was grad los ist. Und wieso, weshalb,warum!!

Ich würde vermuten, dass die Mutter der Auslöser der 5 Selbstmorde war und sie nicht genügend Freiheiten hatten, doch auch könnte es daran liegen, dass psychisch sehr labil waren und damit nicht leben konnten, was sie gemacht haben… jedoch würde das auch wieder auf die Mutter zurückführen.
Der Vater hat sich einfach unterbuttern lassen und hat immer nur „JA und Amen“ gesagt und war seiner Frau nicht im geringsten gewachsen. Und auch somit trägt er die Schuld an dem Tod der Mädchen.

Mehr kann ich leider zu diesem Zeitpunkt nichts zu dem Film sagen und auch deuten. Doch dieser Buchtitel steht ja auf meinem SUB und so kann ich bald auch meinen Senf weiter dazu geben. :o)

Leider habe ich dazu das Buch noch nicht gelesen, was ich im nachhinein sehr bereue, denn ich denke, dass es in dem Buch mehr an Details zu entdecken gibt, die einem helfen könnten, die Mädchen besser zu verstehen und auch die Frage nach dem „Warum?“ vielleicht zu klären…

Kurzbeschreibung

Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das „Jahr der Selbstmorde“, das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird.
„Schaurig-ironisch und zärtlich zugleich zeichnet der Pulitzer-Preisträger das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat.“

Meine Bewertung: 4/5 Sternen

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