[Rezension] Spinner von Benedict Wells

Zum Inhalt des Buches:

Jesper Lier, 20, ist voller Erwartungen nach Berlin gekommen: Er hofft auf ein aufregendes Leben in der Stadt der Verheißungen und auf einen fulminanten Start als Schriftsteller. Stattdessen haust er in einem Kellerloch am Prenzlauerberg, sein Roman “Der Leidensgenosse” ist zu einem Monstrum angeschwollen, und seine Aversion gegen die Gesellschaft und die sich selbst feiernde Stadt hat ihn zum Einzelgänger gemacht. Jesper konsumiert im Wechsel Alkohol und Schlaftabletten und entwickelt bedrohliche Tagträume. Bis seine Freunde Gustav und Frank bei ihm aufkreuzen und ihn aus seiner Einsamkeit reißen. Eine verrückte Woche lang erleben die drei eine rauschhafte Odysee durch Berlin, bei der Jesper nicht nur das Mädchen seiner Träume über den Weg läuft, sondern viele schräge Gestalten und sogar seine eigenen Romanfiguren. Und die meinen es nicht immer gut mit ihrem Autor…

04.08.2009

Ich bin jetzt auch mit dem Mittwoch fertig und werde auch gleich den Donnerstag beginnen!!! :o)
Ich finde, dass Jesper als Figur ziemlich gut ausgearbeitet wurde, sie zeigt viele Gefühle und die Gedanken kann man auch gut nachvollziehen!!!
Mir macht es immernoch eine Menge Spaß das Buch zu lesen und ich bin sehr gespannd, wie sich Jesper weiterentwickelt, da ihn der Tod seines Freundes doch sehr mitnimmt (verständlicherweise!!)!

Ich bin gespannt, wie sich die Beziehung zu seinem Freund Gustav weiterentwickelt… Und inwieweit Gustav noch eine Rolle in seinem Leben spielt, genauso wie das Buch, dass Jesper schreibt!!!

05.08.2009

Mensch, jetzt muss Jesper ja echt eine Menge verkraften… wahnsinn wie viel in den wenigen Tagen alles passieren kann… der Tod seines Freundes, heiße Liebe mit Melli, die Aktion zw. Gustav und Frank sowie die Schlägerei mit den beiden Typen!
Und ich finde Jesper stellt sich im Mom zu recht die Frage, ob das Leben nicht sinnlos ist!?
Ich meine es passiert sooo viel und auch sooo viel, dass er nicht erleben möchte und sein Traum, dass sein Buch ein voller Erfolg wird…wird im Mom soo schnell nicht in Erfüllung gehen!

Jesper zeigt mir, dass man sich um sein Leben echt Gedanken machen sollte und auch versuchen sollte etwas daraus zu machen, so dass das Leben nicht sinnlos erscheint und man das Gefühl hat das richte getan zu haben!!!

Ich bin gespannd wie es noch mit dem Freitag weiter geht!!!

Mein Lieblingszitat aus dem Donnerstag:

 

„Ja, schon, es ist nur… Die meisten schlagen sich doch nur so durch ihr Leben, und dann sind sie tot, und irgendwann wird es so sein, als ob es sie nie gegeben hätte.
Alles ist so verdammt sinnlos. Hast du nicht auch das Gefühl, dass das alles hier ein bisschen sinnlos ist?“


06.08.2009

Ich muss sagen, dass dieses Buch einen schon aus den Bahnen wirft… in diesen 7 Tagen passiert eine Menge und man wird erst am Ende des Buches aufgeklärt wieso manche Sachen passiert sind…und doch fühlt man sich ein bisschen so, als ob die Zeit stehen geblieben ist!!
Es zeigt, dass man am seinem Leben arbeiten muss, dass nicht alles selbstverständlich ist und das man auch an manchen Stellen in Leben Glück braucht!!!
Jesper durchlebt eine turbulente, abenteuerreiche Woche, von der er lernt und die Fehler, die er gemacht hat, versucht auszubessern!

Ich persönliche entnehme dem Buch, dass es wichtig ist Freunde und Familie zu haben, die einem immer zur Seite stehen und helfen, wo es nur geht! Doch muss man sich auch selber eingestehen, wenn Fehler gemacht wurden, dass die Kritik der Familie/Freunde nur gut gemeint ist und man immer zusammenhalten sollte!

Ein sehr schönes Buch!

Meine Bewertung:

5/5 Sterne

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