[Rezension] Das Weihnachtsglas von Jason F. Wright

Wie ich euch schon geschrieben habe, mache ich mit ner Freundin eine eigene private Testleserunde. Das erste Buch, welches wir uns ausgesucht haben, ist „Das Weihnachtsglas“ von Jason F. Wright. Wir wollten passend zur Jahreszeit ein Buch über die Weihnachtszeit lesen… und schon sind wir fertig, da dieses Buch nur gute 140 Seiten hat.

Der Inhalt des Buch schreibe ich ausnahmsweise mal von dem Klappentext ab, da ich diesen sehr gelungen finde.

Inhalt:

Aus gerechnet an Heiligabend räumen Diebe Hope Jensens Wohnung aus. Die junge Journalistin ist ohnehin am Boden zerstört, weil erst vor kurzem ihre Adoptivmutter gestorben ist. Doch dann erhält sie ein geheimnisvolles Geschenk. Sie ist wild entschlossen, den edlen Spender ausfindig zu machen. Dabei erfährt sie von einer wunderbaren Weihnachtstradition – und löst unverhofft das Geheimnis ihrer Herkunft.

Meinung:

Diese Geschichte von Jason F. Wright ist sehr gefühlvoll. Ich hatte stehts das Gefühl, dass mir gleich die Tränen kommen. Hope ist eine sehr ergeizige, talentierte und auch erfolgsverwöhnte junge Frau, die durch die Entdeckung der Tradition des Weihnachtsglases ihren Gefühlen, nach dem Tod ihrer Mutter, näher kommt und ihnen freien Lauf lassen kann, da sie durch die Recherche nach der Tradition eine liebevolle Familie kennenlernt, die ihr zeigen, wie wichtig die Liebe, Freundschaft und auch die Nächstenliebe zu unbekannten Menschen ist. Hope kommt immer mehr auf die Spur der anonymen Weihnachtsglasverschenker und lernt die Tradition immer mehr kennen und lieben. Denn der sonst so harte Kern von Hope wird geknackt und sie beginnt selbst die Tradition des Weihnachtsglases auszuführen. Durch den Tod des Vater der Familie, die sie kennengelernt hat, merkt sie wie schnell das Leben vorbei sein kann und verschenkt ihr eigenes Weihnachtsglas an einen Obdachlosen, der ihrer Meinung nach die Hilfe dringend nötig hat.

Ich finde diese Art der Tradition sehr schön, bin jedoch aber der Meinung, dass diese Art der Nächstenliebe so gut wie nicht mehr ausführbar ist in Deutschland, speziell in Berlin, da immer mehr die Nettigkeit der Menschen ausgenutzt wird und die Obdachlosen heutzutage auch keine mehr sind und dies einfach nur vorleben es zu sein und gehen dann mit mehr Geld nach Hause, als jemand, der den ganzen Tag arbeiten geht. Schade, eigentlich, da es eine wundervolle Idee ist. Und ich mich aufgrund solcher Tatsachen nicht dazu durchdringen kann solche eine Tradition durchzuführen.

Und dank dieser Tradition ist es Hope auch gelungen ihre richtige Mutter wieder zu finden. Hope hatte einen Artikel über die Weihnachtsglastradition und den verstorbenen Vater der Familie geschrieben und in der Daily Records veröffentlicht. Daraufhin kamen viele auf die Idee auch Weihnachtsgläser zu verschenken, auch Hopes leibliche Mutter ist auf die Idee gekommen. Somit wird doch alles irgendwie gut, auch wenn der Verlust Hopes Adoptivmutter ihr sehr nahe geht.

Fazit:

Es ist ein wundervolles kleine Buch über Weihnachten, die Nächstenliebe und die Glückseligkeit auf dieser Welt. Wenn euch schon „Die Mittwochsbriefe“ von Jason F. Wright gefallen haben, dann werdet ihr auch „Das Weihnachtsglas“ nicht aus der Hand legen lassen können. Auch, wenn die Figuren bzw. die verschiedenen Charktere nur kurz angeschnitten werden, so kommt die Harmonie und das Gefühl nicht zu kurz. Ein sehr schönes, gefühlvolles Buch, dass es wert ist zu Weihnachten gelesen zu werden!

Wertung: 5/5 Sternen

Handlung: 5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 3/5

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