[Rezension] Silberlicht von Laura Whitcomb

am

Wow, nur 3 Tage und schon habe ich dieses schöne Buch ausgelesen. Ich hatte das Gefühl, dass ich viel länger dafür gebraucht habe… aber es scheint nicht so!!
Ich möchte mich ganz herzlich beim PAN-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars erhalten!!

Inhalt:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Sie ist eine hell strahlende Gestalt, der durchsichtige Schatten einer einst wunderschönen Frau. Niemand sieht sie, niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, literaturbegabter Menschen, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt …

Erster Satz:

„Jemand sah mich an; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist.“

Meinung:

Helen und James sind wirklich ein schönes und ungewöhnliches Paar. Beide lernen sich zufällig in dem Unterricht von Helens Bewahrer Mr. Brown kennen. James ist der Name für die Lichtgestalt, da jedoch James sich in einem menschlichen Körper befindet, nennen ihn alle anderen, außer Helen, Billy. Helen ist Licht und kann von ihrem Bewahrer und anderen menschlichen Wesen nicht gesehen werden.
Doch bevor sich beide Kennenlernen erfahren wir einiges über Helens vorige Bewahrer und wie sie Mr. Brown kennen gelernt hat und wie sie zu ihm und seine Frau steht. Helen ist eifersüchtig auf seine Frau, weil sie das Gefühl hat, dass Mr. Brown ihr ganz allein gehört und ihn nicht teilen möchte. Doch um diese Eifersucht zu umgehen hält sie sich komplett aus seinem privaten bzw. intimen Leben raus.
Dafür interessiert Helen sich besonders für die Literatur und Mr. Browns erstes Werk, bei dem Helen versucht ihm tatkräftig zur Seite zu stehen, damit er sein erstes Werk auch fertig schreiben kann. Doch sie kann ihm natürlich nicht direkt helfen. Sie wirkt wie eine Art Muse auf ihn.
Helen wirkt in dieser Zeit sehr schüchtern, in sich gekehrt und unnahbar auf den Leser. Es werden kaum Gefühle preisgegeben und wenn einige zum Vorschein kommen, dann werden sie möglichst schnell unterdrückt. Doch gerade das macht Helen auch schon am Anfang sehr interessant.
Als Helen dann auf James trifft verwandelt sie sich richtig, sie blüht auf und ihre sonst so wenigen Gefühle werden immer mehr sichtbar und intensiver. Sie ist total von James fasziniert und kann sich seit dem kaum auf etwas anderes konzentrieren. Halt wie ein verliebter Teenager!! 

Bei sind total verliebt ineinander und wollen unbedingt zusammen sein/leben. Doch wie stellen sie das am besten an? Die Such nach einem geeigneten Körper für Helen beginnt und das ist nicht so einfach, da nicht einfach ein x-beliebiger Körper genommen werden kann, sondern ein Körper in dem die wahre Seele schon kaum mehr verankert ist…

Die Familien, in denen beide dann Leben können unterschiedlicher gar nicht sein… Doch wie sich beide in den Familien zurecht finden und wie sie das erleben möchte ich euch nicht verraten! Denn auch euch soll der Überraschungseffekt nicht erspart werden!!
Ich war sehr geschockt und gleichzeitig überrascht wie sich diese Familien verhalten. Man kann sich teilweise gar nicht vorstellen, dass es wirklich noch solche Familien gibt…

Das Ende kam für mich sehr überraschend und war etwas geplättet von der ganzen Situation, dass ich die letzten Seiten noch ein zweites Mal lesen musste.
In dem ganzen Roman erfährt man viel über James und auch Billy Vergangenheit und was ihnen so wiederfahren ist. Doch Helen Vergangenheit bleibt im Dunklen und man kann nur ab und zu mal ein Bild erhaschen. Doch zum Schluss wird der Leser aufgeklärt und geht nicht leer aus!

Die Figuren wirkten auf mich die ganze Zeit sehr sympathisch, dass ich das Buch wirklich in einem Rutsch lesen konnte.
Laura Whitcomb hat wirklich einen tollen Stil zu Schreiben, sie beschreibt die Figuren und ihre Gefühle großartig, dass man selbst die Vorstellung hatte Licht sehen zu können.

Doch bevor ich zu meinem Fazit komme, muss ich ein großes Lob zur Covergestalung aussprechen!! Wieder hat der PAN-Verlag ein Buch mit einem faszinierenden und super schönem Cover auf den Markt gebracht!! Ein schönes Cover zu einem schönen Buch und sehr passend zum Inhalt!!!

Fazit:

Dieser Roman ist wirklich einzigartig. Eine Geschichte um zwei Figuren, die Licht sind habe ich noch nie gelesen und schon allein die Idee zu dieser Geschichte macht dieses Buch zu etwas besonderem. Helen und James sind entwickeln sich zu einem Traumpaar, dass den Leser nicht mehr vom Buch wegreißen kann.
Doch kann ich dem Buch leider die vollen 5 Sterne nicht vergeben, da ich vom Schluss einfach zu überrumpelt wurde und ich ihn einfach nicht sofort einordnen konnte.

Wertung: 4,5/5 Sternen

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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