Catbooks & Traveljournal

[Rezension] Schattenauge von Nina Blazon

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Eigentlich hatte ich einige bedenken noch ein Buch von Nina Blazon zu lesen, doch irgendwie hat mich der Titel und das Cover neugierig auf das Buch gemacht und ich bin sehr positiv überrascht worden…

Vielen Dank, dass ihr alle sooo fleißig abgestimmt habt und mich damit quasi zum Lesen dieses Buches „verdonnert“ habt!!! *danke*

Vielen Dank geht auch an den Ravensburger Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!!

Inhalt:

Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht – ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift …

Erster Satz:

„Sie tanzte direkt unter dem Stroboskop, im Lichtgewitter.“

Meinung:

Das Buch ist genau so aufgebaut, wie ich es liebe. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, von zwei verschiedenen Menschen, einseits Gil (French) und andererseits von Zoë, erzählt und die Gefühle, Meinungen und Sichtweisen über den anderen und allgemein anderen Personen werden ausgedrückt.
Der Anfang diese Buch ist doch sehr durcheinander. Man weiß nicht wer, wer ist und in welcher Verbindung sie miteinander stehen und ob sie überhaupt Menschen sind. Doch eins ist klar… Hier ist etwas anders und das wird von Anfang an deutlich gemacht!
Bis ungefähr zur Hälfte des Buches tappt der Leser im Dunkeln und weiß nicht direkt, welches Wesen die Protagonisten sind, doch das ist weniger schlimm…
Zoë weiß selbst nicht, wie sie zu Gil und den anderen stehen soll. Für sie ist alles sehr durcheinander. Der Leser erfährt also mit Zoë zusammen, welches Geheimnis sich dahinter verbirgt.
Hinzukommt noch, dass sie vor kurzem von ihrem Freund verlassen wurde, ihre Mutter viel arbeiten ist und keine Zeit für sie und ihren kleinen Bruder Leon hat. Das heißt, dass Zoë sich viel um ihren Bruder kümmert und kaum ihren Freizeitaktivitäten nachkommen kann.
Aus Trotz geht sie dafür immer und immer wieder Abends in Club um zu Tanzen und sich damit quasi ihren ganzen Kummer weg zu tanzen, doch in welche Gefahr sie sich begibt kann ihr allein Gil und sein „Gefährte“ Irves sagen, die ihr immer und immer wieder über den Weg laufen…

Beide Hauptprotagonisten gefallen mir von ihrer Art und Persönlichkeit sehr gut. Beide haben mich sofort in den Bann gezogen, dass ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen konnte. Zoës Unwissenheit, Mut und Stärke haben mich sofort überzeugt, dass ich Abenteuer, in dem sie sich befindet miterleben möchte.
Auch Gil, der mit seiner tollpatschigen und gleichzeitig auch väterlichen Art brachte mein Herz zum Strahlen. Er hat sich immer und immer wieder rührend um Zoë gekümmert und war sich der Gefahr bewusst und stand trotz allem immer zu ihr.

Ich war dieses Mal überhaupt nicht enttäuscht, was ich von dem ersten Buch „Totenbraut“ von Nina Blazon war.
Tolle Story, super Protagonisten und eine tolle Ausarbeitung der einzelnen Details!!!!

Fazit:

Ein wirklich sehr gutes Buch von Nina Blazon, dass mich über die gesamte Zeit im Griff hatte, dass ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. Ich kann dieses Buch allen sehr empfehlen, die kein Problem haben anfangs im Dunkeln zu stehen und nicht sofort erahnen können, welches Geheimnis dahinter steckt!!!

Wertung:

Handlung: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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