[Rezension] Sixteen Moons von Kami Garcia und Margaret Stohl

Nach der Twitter-Abstimmung habe ich mich für „Sixteen Moons“ entschieden und auch sofort begonnen zu lesen! 😉 Danke an alle, die mir dazu geraten haben! 😀

Vielen Dank an den cbj Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Inhalt:

Liebe noch vor dem ersten Blick …

Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird…

Erster Satz:

„In unserer Stadt gab es nur zwei Arten von Leuten.“

Meinung:

„Sixteen Moons“ erzählt die Geschichte von dem 16-jährigen Jungen Ethan der in der amerikanischen Kleinstadt Gatlin lebt. Gatlin ist wirklich eine typische Kleinstadt, wie man sie auch aus Filmen kennt. Es geht seinen geregelten Gang, jeder kennt jeden und weiß alles über den anderen, somit ist es auch schwierig, dass andere nicht wissen welches Geheimnis jemand hegt. Hält sich jemand nicht an die „Regeln“ oder ist nicht so wie er sein soll, so wird er sehr schnell missachtet und mit irrsinnigen Hetzaktionen bestraft. Man merkt, dass alle nur eine Sichtweise haben und sich ungerne von dieser lösen wollen.
Daher hat es auch die 15-jährige Lena Duchannes sehr schwer, als sie in die Stadt zu ihrem Onkel Macon Ravenwood zieht, der sowieso von allen nicht gemocht wird und das Klatsch und Tratsch Thema #1 ist. Somit ist für Lena die Zeit in Gatlin schon vorprogrammiert. Sie wird es nicht leicht haben und alle werden sich gegen sie stellen… bis auf einen!
Ethan erkennt Lena aus seinen Träumen wieder und ist nicht nur deswegen total fasziniert von ihr…

Die Geschichte, die sich Kami Garcia und Margaret Stohl ausgedacht haben finde ich wirklich toll, jedoch bin ich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden.
Lena ist „anders“ und das weiß sie auch. Sie hat sich damit abgefunden und versucht ihr Leben so gut wie möglich zu gestalten, ohne bei anderen Menschen anzuecken. Sie hat eine große Sehnsucht „normal“ zu sein und von allen akzeptiert zu werden, so wie sie ist. Sie ist wirklich sehr undurchsichtig, man kann zwar raten, aber man weiß nicht was mit ihr los ist und warum sie z.B. Fensterscheiben zerbrechen kann ohne die Scheibe je berührt zu haben. Erst nach und nach werden einige Geheimnisse gelüftet und die ganzen Situationen können nachvollziehen werden.
Mit Ethan konnte ich mich kaum identifizieren, was nicht daran lag, dass er ein Junge war, sondern weil er ein Charakter ist, der mich einfach genervt hat. Stehts und ständig werden bestimmte Sachverhalte wiederholt, bis sie einem zu den Ohren raushängen. Es tut mir wirklich sehr leid, dass er seine Mutter verloren hat und das sein Vater sich dadurch verkrochen hat und nicht mehr in der Lage ist sich um seinen Sohn zu kümmern, doch muss das immer wieder vorgefahren werden? Fand es etwas zu viel! Daher habe ich mich wohl auch u.a. wirklich sehr schwer getan mit dem Buch. Ich bin nicht so wirklich rein gekommen und das Buch konnte mich auch nicht so wirklich fesseln. Das ganze Kleinstadt-Feeling war gar nichts für mich und ging mir eher auf die Nerven als das ich es interessant fand.
Die Liebesgeschichte zwischen Ethan und Lena habe ich mir auch romantischer vorgestellt. Ich habe die Szenen vermisst, wo sie auch mal allein waren und ihre Gefühle freien Lauf lassen konnten. Irgendwie wurden bestimmte Gesten nebenbei abgehandelt und das war mir eindeutig zu wenig und kurz. Daher war ich doch etwas enttäuscht, da ich mir das ganze Buch romantischer vorgestellt habe.

Die Sprache und der Stil des Autorenduos ist ganz angenehm. Es liest sich ziemlich leicht und dadurch auch ziemlich schnell, doch wurde meine Schnelligkeit durch den Inhalt gebremst, denn ich hatte immer und immer wieder Probleme wieder mich wieder in die Geschichte hinein zu finden.
Zum Ende hin wurde es für mich dann auch endlich wirklich spannend, sodass auch ich endlich das Buch schnell lesen konnte! 😉 Ich wollte ja auch endlich wissen was hinter Lenas Geheimnissen steckt! 😀
Das Ende finde ich wirklich gelungen. Es wurden einige Geheimnisse gelüftet und wiederum wurden einige beibehalten bzw. aufgebaut, die die Spannung für den zweiten Teil erhalten wollen.
Das Buch wirkte auf mich ziemlich abgeschlossen, auch wenn noch einige Stellen offen geblieben sind. Doch lasse ich mich gerne überraschen, was sich Kami Garcia und Margaret Stohl noch so ausgedacht haben für den nächsten Teil! 😉

Fazit:

„Sixteen Moons“ konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Der ganze Inhalt hat sich sehr in die Länge gezogen und konnte mich nicht wirklich fesseln, doch hat mir das Ende des Buches doch so gut gefallen, dass ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben möchte und ich mit der Reihe noch nicht komplett abschließe! Vielleicht sagt mir Ethan ja in Teil 2 zu und kann mich mit seinem Charme überzeugen?? 😉

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

1. Sixteen Moons: Eine unsterbliche Liebe
2. Seventeen Moons: Eine unheilvolle Liebe (Rezension)

Wertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 3,5/5

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. booksloverin sagt:

    Also ich komm auch nich voran^^
    Es zieht sich bei mir auch ;D
    Aber Ethan find ich es süß c:

  2. Steff sagt:

    Ich finde ja das Cover total klasse, aber der Inhalt spricht mich leider nicht wirklich an. Und das obwohl ich ja ein Hexenmensch bin 😀

  3. Ist bei mir zwar schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, aber wenn für mich waren einige intime Momente zwischen Lena und Ethan vorhanden, glaub ich. Dieses Kleinstadtszenario hat mir überraschenderweise richtig gut gefalen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich der Typ dafür bin.
    Gut, dass dich wenigstens das Ende überzeugen konnte.

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