[Rezension] Schattenopfer von Jana Kleinkes

am

Vielen Dank liebe Jana, dass du auf mich zugekommen bist und mir die Möglichkeit gegeben hast dein Buch zu lesen!! 😀

Inhalt:

Sind Katana, sogenannte Schattenopfer nur ein Mythos? Lange Zeit lebten sie unerkannt zwischen den Menschen. Alles Leid und alles Unglück lenkten sie auf sich und wahrscheinlich wäre es immer so weitergegangen, wenn nicht eines Tages, die Katana von Saya, Nebai Lebana, während einer Mission in schwerwiegende Probleme geraten wäre. Ein Ereignis jagt das Nächste und wird alles für immer verändern.

Erster Satz:

„Onbabu lief in seinem Büro nervös und fluchend auf und ab.“

Meinung:

Als ich mit dem Lesen begonnen habe, ist mir sofort der sehr angenehme Stil aufgefallen. Ich war sofort drin und habe die ersten Seiten schnell drin, doch leider hab ich nach und nach für einige Momente den Faden verloren…
Man wird in die Geschichte hineingeworfen (ohne eine Vorgeschichte gelesen zu haben) und findet sich leider nicht so gut zurecht. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was denn Schirokokos und Schattenopfer genau sind?
Es ist nicht sehr einfach sich zurecht zu finden, wenn man mit den Hintergründen nicht vertraut ist, doch wenn man durchhält werden die Dinge klarer – doch wo genau man sich befindet, wie die Schauplätze aussehen und heißen erfährt man leider nicht.
So wie viele Fragen, die man sich am Anfang gestellt hat, im Laufe der Geschichte beantwortet werden, so geschickt versucht sie den Leser auf eine Fährte zu führen, die letzten Endes in eine andere ganz andere Richtung verlaufen als man es ahnt und der Leser somit immer wieder auf ein neues überrascht wird.
Sprachlich ist das Buch gut für die Altersgruppe „12“ geeignet. Viele einfach verständliche und kurze Sätze lassen das Buch schnell lesen. Doch gerade, weil es kurze Sätze waren, so hat mich doch die Erwähnung von 2 Worten ziemlich gestört: „der Dunkelhaarige“ und „die Blonde“, womit Nebai und Joana gemeint waren.

Die Figuren haben mir ehrlich gesagt auch einige Probleme bereitet. Es war nicht wirklich ersichtlich wer jetzt der zu den Hauptfiguren gehört, wer nur eine Nebenrolle spielt und wer mit wem zusammenhängt.
Die Beziehungen untereinander kamen für mich leider recht schlecht raus und so konnte ich erst nach vielen, vielen Seiten sagen wer mit dem zusammenhängt. Hätte mich gefreut, wenn in einigen Nebensätzen Erläuterungen eingeflossen wären.
Joana und Nebai waren für mich jedoch die Figuren, die durch ihr oftes Auftreten einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und auch neben einigen anderen Figuren direkt als Hauptcharaktere identifizierbar waren.
Es wird besonders intensiv auf Joana und ihre Gefühlslage eingegangen, was mir wirklich gut gefallen hat!
Dadurch das die Geschichte in der 3. Person (Singular) geschrieben wurde, konnte ich mich in beide Figuren am besten hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden und verstehen.
Das Ende des Buches ist ein Cliffhanger. Es lässt noch einige Fragen offen, sodass man eventuell einen zweiten Teil erwarten kann.

Die 160 Seiten, die dieses Buch umfassen, fand ich für ein Jugendbuch völlig ausreichend. Viele Jugendliche schrecken vor dickeren Büchern zurück – das kann bei diesem Buch definitiv nicht passieren!
Das Cover finde ich sehr schön, es macht auf Anhieb einen schönen schaurigen Eindruck, das gut zu dem Titel „Schattenopfer“ passt. 😉

Fazit:

Jana Kleinkes hat mit „Schattenopfer“ ein neues Thema der Fantasy aufgegriffen, das endlich keine Trolle, Elfen, Vampire o.ä. beinhaltet.
Es ist trotz den Kritikpunkten ein gutes kurzweiliges Buch, dass gerade durch das Weglassen einiger Sachen (z.B. genaues Vorstellen der Schauplätze) die Fantasie anregt und mehr Freiraum zur Entfaltung dieser lässt. 😀

Wertung: 3/5 Sternen

Handlung: 3/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 4/5
Preis/Leistung: 3/5

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. bibliofila83 sagt:

    schöne rezension 🙂

    1. catbooks sagt:

      Vielen Dank!! 😀

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