[Rezension] Gone – Verloren von Michael Grant

am

Ich habe dieses Buch zusammen mit Bettina gelesen und war eher mittelmäßig begeistert… 😦

Inhalt:

Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn …

Erster Satz:

„Der Lehrer, der gerade noch über den Bürgerkrieg gesprochen hatte, war auf einmal weg.“

Meinung:

Als ich mit „Gone“ begonnen habe, war ich sofort gefesselt. Alle Jugendliche über 15 und die Erwachsenen verschwinden urplötzlich und keiner kann sich dieses Phänomen erklären. Gleichzeitig umgibt die Kleinstadt Perido Beach eine Mauer, die die Jugendlichen von allem anderen abschottet und niemanden hinein oder heraus lässt. Nun sind sie auf sich allein gestellt. Zu den Überlebenden gehört auch der 14-jährige Sam Temple, der sich mit seinen Freunden und Verbündeten aufmacht dieses Phänomen zu ergründen und herauszufinden wieso auch alle Jugendliche, die danach 15 werden auch verschwinden. Doch sein größtes Problem ist, dass er selbst in 299 Stunden und 54 Minuten 15 Jahre alt wird und verschwinden wird…

Ich bin von diesem Buch leider nicht 100%ig überzeugt. Was wohl aber leider hauptsächlich daran liegt, dass ich vorher die ersten beiden Teile der „Alterra- Trilogie“ gelesen habe und diese ein ähnliches Szenario thematisiert.
In beiden bleiben Jugendliche nach einem unerklärlichen Phänomen in einer neuen Welt allein und müssen nun, auf sich selbst gestellt, zurecht kommen. Dadurch kam mir der ganze Verlauf sehr bekannt vor und meine Lust weiter zu lesen wurde dadurch leider etwas gedämpft… 😦
Doch natürlich habe ich nicht aufgegeben schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Sam weitergeht, ob er in der Leere verschwindet und wie sich die Konflikte zwischen den Guten und Bösen weiter entwickeln.

Genau diese Konflikte waren für mich im Nachhinein doch recht oberflächlich gezeichnet worden. Man erfährt (bis jetzt) sehr wenig über die Hintergründe wieso sich bestimmte Figuren so verhalten, was teilweise auf mich auch spannend gewirkt hat, teilweise aber auch genervt hat, schließlich möchte ich als Leser mehr über die Figuren erfahren! Auch viele Figuren, die sehr interessant sind, bleiben unbeleuchtet und grau. Ich kann nur hoffen, dass sich das im 2. Teil ändern wird!
Auch die viele Gewalt und Brutalität wirkte auf mich etwas abschreckend, schließlich handelt es sich hier um ein Jugendbuch und da hätte ich mir etwas weniger von solchen Szenen gewünscht.

Doch natürlich gab es nicht nur schlechte Sachen über dieses Buch zu berichten, ansonsten würde dieses Buch von mir nicht 3 Sterne von 5 bekommen. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, er war für Jugendlich sehr verständlich. Die Kapitel sind recht kurz gestaltet, was mich aber nicht stört, so wird der dynamischen Geschichte etwas an Schnelligkeit genommen und man kommt etwas zur Ruhe. 😉 Michael Grant hat für mich ein ganz gutes Mittelmaß zwischen die spannenden und langatmigen Szenen hinbekommen. Dadurch wirkte die Geschichte sehr abwechslungsreich.

Das Cover finde ich toll! Es passt wirklich sehr gut. Das schwarz umrahmt die gelbe Schrift wie eine Art Mauer, wie es auch im Buch der Fall ist. Das Cover wirkt sehr mystisch und lässt Leser, die auf solche Geschichten stehen, schnell zum Buch greifen.

Fazit:

Der Auftakt dieser Trilogie ist sehr interessant und spannend gestaltet. Auch wenn mich dieser Teil anfänglich doch stark an „Alterra“ erinnert hat, so möchte ich dieser Reihe doch auf jeden Fall die Chance geben sich von anderen Büchern abzuheben und mir zu zeigen, dass es nicht nur ein Abklatsch von bekannten Sachen ist.

Wertung: 3/5 Sternen

Handlung: 3/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 4/5
Preis/Leistung: 3/5

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Stephie sagt:

    Du solltest dich vielleicht über Erscheinungsdaten informieren, bevor du etwas von „Abklatsch“ schreibst. Gone ist Monate vor Alterra erschienen und kann somit schlecht abgekupfert sein, dein Vorwurf ist also ganz schön unfair.

    1. catbooks sagt:

      Ja, das stimmt wohl. Danke für den Hinweis, jedoch ändert das nichts an meiner Meinung, dass ich nach dem Lesen hatte. Denn ich habe nunmal das Buch nach „Alterra“ gelesen und meine Gefühle bleiben da leider gleich.

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