[Rezension] Zwillingsblut von Jennifer Schreiner

Die liebe Jennifer hat mich gefragt, ob ich ihr Buch lesen und rezensieren möchte. Da habe ich natürlich „Ja“ gesagt. Schließlich war ich auf dieses Genre sehr neugierig! 😉

Inhalt:

In einem Jahrhunderte währenden Kampf um Legenden und Leidenschaften setzt er seinen letzten Trumpf. Als Sofia in einem verschlossenen Sarg erwacht, wird ihr schnell klar, dass sie Mittelpunkt eines makaberen Spieles ist, welches ein Vampir für die attraktive junge Frau inszeniert hat. Hineingeboren in eine Vampirgesellschaft, in der die übermächtige Vampirkönigin andere weibliche Vampire verbietet und in der Männer unbegrenzte Macht über Frauen haben, wird Sofia rasch als Bedrohung betrachtet. Während die Königin Sofia von ihren »Schatten« durch die ganze Welt hetzen lässt, buhlen der gefährliche Callboy Xylos, der undurchsichtige Joel und der sinnliche Edward um die Gunst der Vampirin. Doch erst als die Schatten Sofia in die Enge getrieben haben, begreift sie den Plan ihres Schöpfers und muss sich entscheiden, welchem der drei Männer sie ihre Seele anvertraut.

Erster Satz:

„Dunkelheit klopfte in Sofias Schläfen und hinterließ weiße Schlieren in ihrem Gedanken.“

Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich anfangs doch einige Vorurteile diesem Genre gegenüber. Ich hatte Angst, dass allgemein Vampir-Erotik-Romane total plump mit wenig Handlung und viel Erotik sind. Doch Jennifer Schreiner hat mich mit ihrem Debüt der Blut-Reihe wirklich eines besseren belehrt! Ich habe sehr schnell in die Geschichte um die Untote Sofia und ihrem Schöpfer Edward gefunden.
Alle 10 Jahre darf der Magistrat Edward eine Frau in eine Vampirin verwandeln, wenn dieses eindeutige Todessehnsucht in sich trägt. Doch es trifft es nicht die selbstmordgefährdete Melanie, sondern ihre Zwillingsschwester Sofia. Diese erwacht in einem Sarg voller Panik auf. Mit aller letzter Kraft schafft sie es sich auf dem Sarg zu befreien.
Durch dieses „Versehen“ betritt sie eine neue Welt voller Männer, die sterbliche Frauen als Slaven halten und ihre Macht vollkommen ausnutzen. Auf weibliche Vampire trifft sie so gut wie nicht, denn es durch einen Jahrhunderte alten Fluch nicht gestattet weibliche Vampire zu erschaffen.
Sofia macht sich, nachdem sie alle Angst abgeschüttelt hat, auf die Suche nach dem Magistrat, um ihn für die seine Fehlentscheidung büßen zu lassen.
Auf ihrer Suche macht sie die Bekanntschaft mit Edward, Joel und Xylos, die kein Geheimnis daraus machen, dass sie sie außerordentlich anziehend finden…

Jennifer Schreiner ist mit „Zwillingblut“ eine packende Vampirgeschichte mit viel Erotik,  Liebe und Spannung gelungen, die mir wirklich viel Freude beim Lesen gemacht hat! Ich bin wahnsinnig froh, dass dieses Buch mehr bietet als nur schnöde Sexszenen. 😉
Das Buch wird abwechselnd aus der Sich von Sofia und Edward geschrieben. Sofia hat eine wirklich sehr erfrischende Art an sich. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, sie weiß genau was sie will und lässt sich durch andere Figuren nicht so schnell von ihrem Weg abbringen. Sie sagt immer genau das was sie denkt und kann den männlichen Figuren Parole bieten.
Auch wenn man denkt, dass alle männlichen Vampire in ihrem Denken gleich sind, so gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen Edward, Joel und Xylos. Während Xylos den Macho ahmt und scheinbar nur an heiße Sex denken kann, so ist Edward eher der ruhige, der sich im Hintergrund hält und mit Liebe überhaupt nichts am Hut hat.
Edward konnte man durch die Ich-Perspektive sehr gut kennenlernen und konnte somit seine Motive für die verschiedenen Handlungen sehr gut nachvollziehen. Edward ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Eine liebenswerte Figur! Joel hat man leider noch oberflächlicher kennengelernt als die anderen beiden, doch da ich gesehen habe, dass im 3. Teil „Venusblut“ näher auf ihn eingegangen wird, finde ich es dann doch nicht all zu schlimm. 😉

Seite für Seite wird die Spannung aufgebaut. Man fiebert wahrlich mit den beiden Protagonisten, Sofia und Edward, mit. Jennifer Schreiner hat es geschafft eine wirklich düstere Welt zu erschaffen, die jedoch durch ihre lebensfrohen Figuren und Dialoge erhellt wird. Die Mischung aus Erotik und einer ernsthafte Handlung wurde wirklich gut geschaffen ohne es plump wirken zu lassen und von der eigentlichen Handlung abzulenken!

Das Cover finde ich wirklich gelungen! Es ist größtenteils in schwarz gehalten. Darauf zu sehen ist eine perfekte Vampirin, deren Fangzähne sehr gut zur Geltung kommen. Als Highlight wurde die Frau und der Titel mit einem Spotlack hervorgehoben.
Auf dem Buchrücken ist neben dem Titel und Autor ein kleiner Bildausschnitt zu sehen, der zusammen mit den anderen beiden Bänden ein schönes Bild ergibt. Finde, dass sie sehr gut in meinem Bücherregal aussehen!! 😀

Fazit:

Jennifer Schreiner ist mit „Zwillingsblut“ ein wirklich tolles Debüt gelungen. Eine spannende erotische Vampirgeschichte, die ich nur weiterempfehlen kann! 😉

Hinweis:

Diese Reihe besteht aus folgenden Büchern:

1. Zwillingblut
2. Honigblut
3. Venusblut

Wertung: 4,5/5 Sternen

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4,5/5

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