[Rezension] Schattenschwingen: Die dunkle Seite der Liebe von Tanja Heitmann

Auf den zweiten Teil habe ich mich, nach dem wirklich sehr guten ersten, sehr gefreut!!
Und… ich bin so froh, dass ich nicht enttäuscht wurde! 😀

Vielen Dank an den cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Inhalt:

Mila und Sam sind überglücklich: Nachdem er den Kampf gegen Asami gewonnen hat, kann Sam frei zwischen Sphäre und Menschenwelt hin und her wechseln! Damit ihr Versteckspiel endlich ein Ende hat, planen sie Sams offizielle Rückkehr nach St. Martin. Doch in der Sphäre brodelt es, und die Konflikte der Schattenschwingen greifen auf bedrohliche Weise auf die Menschenwelt über. Als ihre beste Freundin Lena von einer Schattenschwinge angegriffen wird, erkennt Mila: Ihre Familie und Freunde sind erst dann sicher, wenn die Trennung zwischen den beiden Welten wieder hergestellt wird. Mila fasst einen folgenschweren Entschluss: Wohl wissend, dass Sam sich einzig in der Sphäre wirklich lebendig fühlt, trennt sie sich von ihm …

Erster Satz:

„Überragend groß rückte der Zeiger der Wanduhr auf die Eins zu.“

Meinung:

Der zweite Teil „Schattenschwingen: Die dunkle Seite der Liebe“ schließt nahtlos an den ersten an. Es scheinen alle Strapazen überstanden zu sein: Mila und Sam sind wieder in Liebe vereint und Sam kann ungehindert zwischen der Sphäre und der Menschenwelt reisen.
Doch so schön es auch ist, müssen Mila und Rufus über die wahre Existenz von Sam schweigen. Denn es darf niemand wissen, dass Sam Schwingen hat und eigentlich in einer ganz anderen Welt lebt.
Während in der Menschenwelt alles in Ordnung ist und Mila versucht alles möglich zu machen, dass Sam wieder zurück in die Menschenwelt kann und sie viel Zeit gemeinsam und allein verbringen können, bricht in der Sphäre das Chaos aus. Der „Schatten“, den man schon in einigen Auszügen in Teil 1 kennengelernt habt, scheint zurückgekehrt und die Gefahr schwebt in der Luft…

Ich muss gestehen, dass ich, obwohl ich mich auf dieses Buch wirklich sehr gefreut habe, mit gemischten Gefühlen ran gegangen bin.
Ich habe schon viele tolle erste Teile gelesen, doch der zweite war leider meistens schwach und hat mir nicht so gefallen. Doch ich bin sehr froh, dass Tanja Heitmann es geschafft mich mit dem zweiten Teil zu begeistern! 😀
Sam und Mila sind mir durch ihre liebevolle und mutige Art sehr schnell ans Herz gewachsen. Die beiden wissen genau was sie wollen und versuchen für ihre Überzeugung und Liebe zu kämpfen, auch wenn es schon fast aussichtslos scheint.
Doch dieser Kampf wird nie so stattfinden, dass sie den Überblick verlieren und dabei ihre Familie und Freunde vergessen, die doch sehr stark in ihr Leben miteingebunden sind. Frau Heitmann beschreibt sehr realistisch Sams Doppelleben mit allen Gefühlen, die dazu gehören. Man kann sich sehr gut in Sam und seine Lage hineinfinden und seine Taten, Reaktionen und Denkweisen nachvollziehen.
Mila ist noch stärker und selbstbewusster in diesem Teil geworden. Doch ihre starke Liebe zu Sam lässt sie schwächer wirken als sie in Wirklichkeit ist, denn es scheint fast, dass sie unter dieser „Fernbeziehung“ zerbricht.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Mila und Sam geschrieben. Dadurch bekommt man von beiden Figuren (fast) ausreichende Informationen über das Geschehen in der Menschenwelt und in der Sphäre sowie über die Gedankengänge, die sich in beiden Köpfen abspielen. Doch auch wenn beide nicht immer beieinander sind und auch einige Zeit zusammen verbringen können, so merkt man doch sofort wie stark die Verbundenheit zwischen den beiden ist und das weder ein „Schatten“ noch ein normaler Menschen sie jemals auseinander bringen kann.
Doch so sehr der Focus auch auf Sam und Mila liegt, so vergisst Frau Heitmann die anderen Figuren nicht, die hin und wieder auch eine kleine, aber wichtige Rolle spielen.
Insbesondere die Geschichte über die Vergangenheit von der Schattenschwinge Shirin hat mich wirklich beeindruckt und lässt auf noch mehr gelüftete Geheimnisse und ein intensiveres Kennenlernen der Sphäre im dritten Teil hoffen!
Während mich im ersten Teil es noch etwas gestört hat, dass ich nichts über den „Schatten“ erfahren habe, so wurde nun ein kleines Stück von dem Geheimnis gelüftet. Die Art und Weise wie die Autorin dies hat einfließen lassen, hat mir wirklich gut gefallen und ich als Leserin stehe nicht mehr dunkeln und kann mir meine Gedanken machen, was es mit diesem Wesen auf sich hat! 😉

Bemerkenswert fand ich, dass mein sich mein Gefühl beim Betreten der Sphäre immer wieder geändert hat. Ich kam mir immer so vor, als ob ich in einer Welt voller Nebel stecke, der sich nur langsam lichtet, um dem Besucher nicht all zu viel von seinen Bewohnern und Umgebung mitzuteilen.

Das Cover finde ich wirklich gelungen und passend zum ersten Teil. Da man die Frau nicht voll erkennen kann und der Rand nebelig dargestellt wurde, wird dieses Bild etwas mystisch auf mich und macht einem wirklich Lust zuzugreifen, um zu erfahren um welches Thema und welche Figuren es sich dreht. Sehr schick!

Fazit:

„Schattenschwingen: Die dunkle Seite der Liebe“ hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Tanja Heitmann hat wieder gezeigt, dass es auch ein Fantasybuch ohne Vampire, Werwölfe u.ä. schafft den Leser eine spannende und gefühlvolle Geschichte zu präsentieren! Ich kann auf jeden Fall nicht abwarten endlich zu erfahren was aus dem „Schatten“, Mila und Sam wird!! 😀
Ich werde die Tage bis März 2012 zählen!

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Titeln:

1. Schattenschwingen
2. Schattenschwingen: Die dunkle Seite der Liebe
3. – (Titel erscheint im März 2012)

Wertung: 5/5 Sternen

Handlung: 5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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