[Rezension] Seventeen Moons von Kami Garcia und Margaret Stohl

2. Teil – 2. Chance!😉

Inhalt:

Früher dachte ich, in unserer Stadt würde sich nie etwas verändern. Jetzt weiß ich es besser, und ich wünschte, ich hätte damals recht gehabt. Denn seit ich mich in Lena, das Caster-Mädchen, verliebt habe, sind alle Menschen, die mir etwas bedeuten, in Gefahr. Wir dachten, Lena sei die Einzige, auf der ein Fluch liegt, aber da haben wir uns geirrt. Ihr Fluch ist jetzt unser Fluch …

Seit ihrem sechzehnten Geburtstag – der schicksalhaften Nacht, in der sie ihren Freund Ethan ins Leben zurückholte und darüber ihren Onkel Macon verlor –, zieht Lena sich mehr und mehr von allen zurück. So groß ist ihr Schmerz, dass die dunkle Seite die Oberhand über sie zu gewinnen scheint. Da taucht der geheimnisvolle, attraktive John Breed auf. Mit seinem Versprechen einer fernen paradiesischen Caster-Welt zieht er Lena sosehr in den Bann, dass sie alles aufgibt – auch Ethan. Ethan weiß: Will er Lena nicht für immer an die dunkle Seite verlieren, muss er sie aus dem unterirdischen Caster-Labyrinth herausholen. Aber ist er wirklich dazu ausersehen, ihr in die gefährlichen Tunnel zu folgen, die seit Jahrhunderten Platz der dunklen Magie sind und die kein Sterblicher betreten darf?

Erster Satz:

„Für mich war es unsere Stadt, die versteckt und im hintersten Winkel von South Carolina lag, eingezwängt in das feucht-schlammige Tal des Santee River, das Ende der Welt.“

Meinung:

Als ich den 1. Teil „Sixteen Moons“ beendet hatte war ich mir nicht so wirklich sicher, ob ich wirklich den 2. Teil von dieser Reihe lesen möchte. Ich war doch etwas enttäuscht und hatte Angst, dass ich mit dem 2. Band nur meine Zeit verschwenden würde. Doch ich bin sehr froh, dass dies nicht der Fall ist und ich meine Zeit also sinnvoll genutzt habe.😉
Viele Sachen, die mich wirklich sehr extrem gestört haben, wie z.B. dieses Kleinstadtklichee. Es wurde mir damals zu dolle aufgebauscht und immer darauf rum geritten, dass alle alles wissen, da es ja immer diese Tratschtanten gibt. Das wurde Gott sei Dank nur noch sehr selten erwähnt und stand eher in der hintersten Ecke des Hintergrunds.
Doch gab es immer noch die typischen Events wie Kuchenwettbewerbe, Jahrmärkte oder Veranstaltungen der Frauenvereinigungen. Diese Events haben die spannende und aufregende Geschichte aufgelockert und wurden sehr gut an den richtigen Stellen positioniert.

„Seventeen Moons“ beginnt mit einem Prolog, der nicht als eine Art Rückblick auf „Sixteen Moons“ gesehen werden kann, es ist eher eine Art Zusammenfassung von Ethans momentaner Situation. Ich fand diese Art des Einstiegs sehr angenehm und konnte mich somit schneller wieder in die Geschichte einfühlen. Auch gut war, dass die Autorinnen in den ersten Kapiteln sehr geschickt einige Rückblicke eingebaut wurden, die den Leser es vereinfacht haben, sich an den ersten Teil zu erinnern ohne das es etwas zu viel wurde.

Die Grundstimmung dieses Buches ist sehr stark geprägt von der Trauer und des Verlustes von Lenas Onkel Macon. Lena macht sich für seinen Tod verantwortlich und kapselt sich dadurch von ihrer Umwelt ab. Sie möchte so wenig wie möglich mit ihrem alten Leben zu tun haben – darunter zählt auch Ethan -. Sie glaubt ihren Onkel getötet zu haben und das sie dadurch einen Wandel zum Bösen macht. Ihre Entscheidung hat jedoch ziemliche Folgen.
Ethan ist unglücklich. Alle seine Versuche Lena wieder in seine Welt, in die Lichtwelt und „gute“ Welt zurück zu holen scheitern und werfen Ethan immer wieder zurück. Doch so einfach lässt sich Ethan nicht abschütteln. Er nimmt all seinen Mut zusammen seine Lena, seine Liebe des Lebens wieder zurück zu holen, damit er mit ihr zusammen leben kann.
Ich finde es wirklich sehr toll, dass Ethan so um seine Lena kämpft. Das Leben zwischen Castern und Sterblichen ist nicht einfach und sehr gefährlich. Doch er nimmt das in Kauf und glaubt daran, dass ein Zusammenleben möglich ist. Man muss nur wollen und es probieren. Ethan ist mir weitaus sympathischer geworden. Man merkt, dass er reifer und erwachsener geworden ist. Ethans Liebe zu Lena wird in diesem Buch jedoch auf eine harte Probe gestellt. Es taucht eine neue Nebenfigur auf, Olivia, die mit ihm zusammen in der Bibliothek arbeitet. Sie ist eine ganz normale Sterbliche, die jedoch eine große Affinität zu Castern hat und damit mit Ethan sehr eng zusammen arbeitet. Ethan merkt durch Olivia, wie einfach ein Zusammenleben ohne Gefahr sein könnte und er muss sich nun klar werden, was bzw. wen er wirklich möchte, denn Olivia ist offen, sehr freundlich und hilfsbereit und hat immer ein Ohr für seine Worte…
Von Lena bekommen wir etwas weniger mit. Sie driftet immer weiter in die Welt der dunklen Caster ab und lässt Ethan in seiner Welt zurück. Das macht sie ziemlich unsympathisch, auch das sie viel mit John Breed macht, den man als Leser sehr schwer einschätzen kann. Doch gerade der Cliffhanger am Ende es Buches macht es sehr spannend, wie sich Lena in dem 3. Teil verändern wird. Ich freuen mich schon sehr drauf, wie sich der innerliche Kampf von Lena entwickeln wird.

Das Cover finde ich wirklich gelungen. Das wichtigste Symbol, der Mond, ist im Vordergrund gehalten und wirkt durch das weibliche Gesicht, dass wohl Lena darstellen soll, sehr mystisch und geheimnisvoll. Durch die Farbgebung und die ähnlich gewählten Elemente passt dieses Cover sehr gut zu dem ersten Teil „Sixteen Moons“.

Fazit:

Der zweite Teil „Seventeen Moons“ hat mir mit Abstand viel, viel besser gefallen als der erste Teil. Das Autorenduo beschreibt die Geschichte mit viel mehr Gefühl, Spannung und Mystik. Sie schaffen es den Leser mitzureißen und mitfiebern zu lassen. Ich bin sehr froh, dass ich der Reihe eine zweite Chance gegeben habe und freue mich schon auf den 3. Band der Caster-Chroniken.

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

1. Sixteen Moons: Eine unsterbliche Liebe (Rezension)
2. Seventeen Moons: Eine unheilvolle Liebe

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

3 Kommentare Add yours

  1. Crini sagt:

    Ich war ja eigentlich überzeugt, den zweiten Teil nicht mehr lesen zu wollen aber irgendwie hast du mich ja jetzt doch etwas neugierig gemacht.
    Wobei ich allein beim Lesen deiner Rezi schon voll sauer auf Lena werde xD

    1. catbooks sagt:

      Ja, so ein bisschen sauer kann man auf Lena schon werden. Aber sie tritt wirklich nicht oft auf und daher kann man sie recht gut ignorieren.😉
      Ich kann den zweiten Teil mit ruhigem Gewissen empfehlen. Es ist wirklich viel besser geworden!!!😀

  2. Mirabella Selle sagt:

    Als ich den ersten teil gelesen habe, habe ich ihn verschlungen.
    Ich liebe ihn! Und als dann der Zweite raus kam, wollte ich ihn mir sofort kaufen. Ich hab mir davor einige Rezesionen durchgelesen und die Meinung aller war, dass dieses Buch einfach nur schlecht, enttäuschend ist. Das hat mich „verängstigt“, ich wollte es nicht mehr lesen, aus Angst enttäuscht zu werden.
    Dann hab ich deine Meinung gelesen. Und was soll ich sagen ? Ich hab mir sofort das Buch aus der Bücherei geliehen ! Ich hoffe, ich schaffe es am Wochenende das Buch durch zu lesen.
    Danke, dass du mir Mut gemacht hast. 🙂
    LG Bella

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