[Rezension] Die kleine Dame von Stefanie Taschinski

Das erste Mal habe ich „Die kleine Dame“ auf der Buchmesse in Frankfurt gesehen und mich sofort in sie verliebt!! <3<3

Inhalt:

Als Lilly mit ihrer Familie in das alte Haus mit der goldenen Brezel zieht, ahnt sie nicht, dass im verwunschenen Hinterhof eine magische Nachbarin wohnt. Die kleine Dame besitzt ein 1000jähriges Chamäleon, kann sich unsichtbar machen, beherrscht allerlei zauberhafte Handgriffe – doch vor allem hat sie den Schalk im Nacken! So beginnt für Lilly ein Sommer der wunderbaren Abenteuer.

Erster Satz:

„Diese Geschichte beginnt mit einer Brezel.“

Meinung:

Als ich das Buch mit den wunderschönen Bildern und der tollen Aufmachung sah, dachte ich nur „Wow!! Dieses Buch müssen deine eigenen Kinder, wenn ich denn mal welche habe, auch unbedingt lesen!!“. Doch da das noch eine gaaanze Weile dauern wird und ich nicht all zu lange auf die kleine Dame warten möchte, habe ich mir das Buch auf der Messe gekauft und in einem Rutsch weg gelesen. Die Bahnfahrt von einer Stunde, die ich jeden Tag fahre, hat locker dafür gereicht. 😉

Die kleine Dame ist eine Person, die sich wohl jedes Mädchen zwischen 8 und 11/12 Jahren zur Freundin wünscht!! Ich hätte sie mir damals jedenfalls gewünscht! 😉
Die kleine Dame ist eine sehr kleine Frau, ungefähr so groß wie ein Pinguin. Sie gibt der gesamten Geschichte den Pepp, für den ich das Buch liebe! Sie hat viel Fantasie, Mut und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Ihr Kleidungsstil ist immer sehr elegant und erinnert mich immer ein kleines bisschen an Marry Poppins. 😉 Doch die gute Marry Poppins hat kein Chamäleon namens Chaka, kann auch nicht chamäleonisieren oder gar Rückwärtzisch sprechen! Ein Dame, die sowohl Groß als auch Klein gefällt! 😀
Neben der kleinen Dame spielt auch die 8-jährige Lilly eine große Rolle in diesem Buch. Lilly ist von Anfang an von der kleinen Dame fasziniert und lässt sich schnell auf ein kleines Abenteuer mit der Dame ein. Das schöne an Lilly ist, dass man merkt, dass sie noch sehr Kind ist: lieb, offen und absolut ehrlich!
Doch leider werden die Abenteuer, die die beiden erleben, immer wieder durch den diesen Hausmeistern Herrn Leberwurst gestört, der Kinder absolut nicht leiden kann… Zusammen versuchen den fiesen Machenschaften des Herrn Leberwurst ein Ende zu setzen.

Doch so toll die Geschichte und die Figuren auch sind, so habe ich sprachlich doch so meine Bedenken… Ist es wirklich gut, dass die kleine Dame manche Worte bewusst falsch ausspricht? Ist es gut, dass sie „tofografieren“ statt „fotografieren“ und „Salafari“ statt „Safari“ sagt? Ohne jetzt groß Erfahrung mit Kindern in diesem Alter zu haben, so habe ich leider an dieser Stelle etwas „Angst“, dass die Wörter sich durch diese wundervolle Geschichte falsch in den Köpfen der Kinder einprägt. Zwar sollte man meinen, dass Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sicherlich den Unterschied erkennen können – ich wollte jedoch einmal darauf hingewiesen haben. 😉
Doch super finde ich, dass Begriffe, wie z.B. chamäleonisieren sehr leicht und verständlich wörtlich und bildlich beschrieben werden, sodass sich die Kinder auch etwas darunter vorstellen können. 😀

Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig! Ein sehr fester Hardcoverumschlag – unkaputtbar 😉 – und es gibt sowohl von innen als auch von außen wundervolle Illustrationen von Nina Dulleck. Besonders das Chamäleon ist immer wieder in verschiedenen Farben auf den Seiten vertreten und ist in seiner Pose zuckersüß!! 😀

Fazit:

„Die kleine Dame“ ist ein zauberhaft illustriertes und geschriebenes Buch, bei dem nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Menschen ihren Spaß haben werden!! 😀
Mein kleiner „Kritikpunkt“ wirkt sich jedoch nicht auf die Sternenanzahl aus, da es doch eher eine Anmerkung ist, damit auch die Eltern wissen auf was sie sich bei diesem Buch einlassen. 😉

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Die kleine Dame
Teil 2: Die kleine Dame und der rote Prinz (Rezension)
Teil 3: Die kleine Dame auf Salafari (Rezension)
Teil 4: Die kleine Dame feiert Weihnachten (Rezension)

Wertung: 

Handlung: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Marie sagt:

    Ohja, die kleine Dame ist toll!!! 🙂 (Hast du auch von Arena die schöne, passende Tasse dazu bekommen? *schmelz*)
    Wünsch dir einen schönen Abend und hoffe, du hattest ein wunderbares Weihnachtsfest!!!
    GLG
    Marie

    1. catbooks sagt:

      Liebe Marie,
      ich habe leider keine Tasse bekommen, denn diese scheint nur für besondere Leute zu sein… 😦 Ich hätte auch sehr, sehr gerne eine, aber das soll wohl nicht sein…
      Liebe Grüße,
      Anne

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