Catbooks & Traveljournal

[Rezension] Gekrönt von P.C. Cast

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Ich habe die ersten beiden Teil der Reihe „Tales of Partholon“ verschlungen, doch der 3. ist doch etwas gewöhnungsbedürftig gewesen…

Inhalt:

Schon lange hat Morrigan Parker gespürt, dass sie anders ist. An ihrem achtzehnten Geburtstag erfährt sie die Wahrheit: Sie ist die Tochter einer Hohepriesterin und verfügt über magische Kräfte! Willkommen, Lichtbringerin … In den Alabaster-Höhlen hört sie eine seltsam vertraute Stimme. Mit einem Mal fühlt Morrigan sich geborgen und ist von einer unerklärlichen Ruhe erfüllt. Instinktiv berührt sie die Felswand und sieht, dass die Kristalle unter ihrer Handfläche zu leuchten beginnen! Morrigan weiß einfach, dass ihr Weg hier beginnt – von dieser Höhle aus wird sie nach Partholon gelangen, ins Land ihrer Mutter und ihr wahres Zuhause. Doch kann sie ihre Großeltern verlassen? Außerdem muss sie sich von dem netten Typen verabschieden, bei dessen Anblick sie schon Herzklopfen bekommt. Und was wird sie erwarten, wenn es ihr gelingt, nach Partholon zu gelangen?

Erster Satz:

„Sie war nicht tot.“

Meinung:

Es fällt mir schwer diese Rezension zu beginnen, obwohl ich sooo viele Gedanken dazu in meinem Kopf habe, denn der Anfang war wirklich gewöhnungsbedürftig, da ich vergeblich auf Shannon und ClanFintan gewartet habe…
Der 3. Teil dreht sich fast ausschließlich um Morrigan, die Tochter der bösen Rhiannon, die seit ihrer Geburt bei Shannons Eltern als Ziehkind lebt. Wir befinden uns nun 20 Jahre nach dem 2. Buch „Verbannt“ – das hätte man ruhig mal vorne hinschreiben können, denn bin ich das geschnallt habe sind wieder einige Minuten und viele Seiten ins Land gegangen.
Doch nach und nach bin ich dann auch in die Geschichte gekommen, wenn ich auch noch ungefähr bis zur Hälfte des Buches etwas verwirrt war, dass meine Lieblinge so fast gar nicht auftauchten. So habe ich also die 20-jährige Morrigan durch ihr Leben begleitet und somit einen Hauptfigurwechsel mitgemacht. 😉
Die nächste Generation ist jetzt dran und gibt den anderen Figuren und dem ganzen Buch etwas mehr Pepp – die gesamte Reihe bleibt nicht stehen, sie hat die Chance sich weiter zu entwickeln und das Land Partholon und seine Bewohner können noch mehr Nuancen zeigen, die uns aus Shannons Sicht verborgen geblieben wären.

Doch so neu diese Geschichte auch scheint, so klar bleiben die Strukturen von gut und böse. Pryderi, der böse dreigesichtige Gott, möchte immer noch die gesamte Macht über Partholon erreichen und versucht die liebe Morrigan in seine Gewalt zu nehmen und durch sie sein Vorhaben in die Tat umzusetzen!
Auch in diesem Teil kam es bis zum äußersten, doch der Kampf war so kurz und kaum spürbar, dass ich fast das Gefühl habe, dass er gar nicht statt gefunden hat! 😉 Nun werde ich mich überraschen lassen was im 4. Teil passieren wird, denn das Ende und der Kampf zw. gut und böse war doch eher mau.

Morrigan war, so schön es auch war eine neue Person kennen zu lernen, eher eine nervige Person, mit der ich nicht sehr schnell warm geworden bin. Seit dem sie erfahren hat wer ihre wirkliche Mutter ist, ist sie unausstehlich geworden und das Einschätzen ihrer Person war nicht wirklich einfach, da sie sich Gefühl um 180° verändert hat.
Auch wenn sie es nicht wollte, so hatte ich immer das Gefühl, dass sie ihrer Mutter Rhiannon mit all den schlechten Eigenschaften nacheifern wollte – warum? Ich habe es bis heute nicht verstanden und bin daher auch recht zwiegespalten was ich von der gesamten Situation halten soll.

So leid es mit tut, aber man spürt bei diesem Teil besonders doll die Verbindung zwischen den House of Night Büchern. Der Wortlaut und auch der Glauben ist fast identisch, dass es an der einen und anderen Stelle sehr anstrengend ist…
Liegt es auch wohl daran, dass deswegen dieser Teil seinen Witz und Humor fast verloren hat?!? Ich hoffe doch nicht und es war beabsichtigt, dass das alles inkl. den liebvollen Szenen unauffindbar waren…

Fazit:

Der 3. Teil der Reihe „Tales of Partholon“ ist für mich definitiv ein sehr schwacher gewesen, der trotz seiner neuen Aufmachung und der tollen Idee der Autorin mit dem Generationswechsel stark gegenüber den ersten beiden Teilen an Liebe, Humor und Leidenschaft verloren hat.
Doch da ich mich trotzdem beim Lesen wohlgefühlt habe und alles in sich stimmig war, werde ich mich auch an den 4. Band „Erhört“ wagen, der dann den Titel „New Tales of Partholon“ bekommen wird. 😀

Hinweis:

Die Reihe „Tales of Partholon“ besteht aus folgenden Teilen:

1. Ausersehen (Rezension)
2. Verbannt (Rezension)
3. Gekrönt
4. Erhört (erscheint im Juli 2012)

Wertung: 

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 3.5/5

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