[Rezension] Das Geheimnis der Flamingofrau von Laura Lay

Ich habe die kurze Geschichte kurz vor meinem Lesetag mit Susann zwischengeschoben…

Inhalt:

Eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt …

Erster Satz:

„Tania von Rosenfels.“

Meinung:

Morgens auf dem Weg zur Arbeit habe ich mit der Kurzgeschichte begonnen und bei der Hälfte des Rückweges war sie leider auch schon wieder zu Ende! Ich fand es wirklich sehr schade, dass sie nur 50 Seiten umfasst und nicht mehr, da mir leider relativ viel gefehlt hat… Ich denke aber auch, dass es daran liegt, dass ich grundsätzlich eher ein Romanleser bin und es gewöhnt bin, dass in jeder Situation weit ausgeholt wird um den Leser auch mit allen wichtigen Informationen zu bestücken.😀
Schon beim Lesen ist mir allerdings der wirklich gute Schreibstil aufgefallen, der es mir sehr leicht gemacht hat diese Geschichte zu verschlingen, es wurden keine vulgären Worte genutzt und die Stimmung war von Anfang bis Ende sehr geheimnisvoll. Was unter anderem daran lag, dass eine Charakterisierung der beiden Hauptfiguren in der kurzen Zeit gar nicht möglich war. Sowohl Tania von Rosenfels als auch Leon sind für mich in dieser kurzen Zeit kaum greifbar gewesen.
Es war sehr schwierig zu erfahren, was in den beiden vorgeht und wie besonders Leon mit seiner unterwürfigen Position gegenüber Tania umgeht.

Ich muss zugeben, dass ich mir von der Kurzgeschichte etwas mehr versprochen habe. Der „Klappentext“ gibt zwar wieder, was in diesem Buch passieren soll, aber so prickelnd ist die Geschichte leider nicht. Es ist eine sehr leichte Erotik, die innerhalb den paar Seiten kaum spürbar ist und meist nur zwischen den Zeilen leicht mitschwingt.
Es werden zwei Handlungsstränge aufgebaut, die natürlich nicht innerhalb von 50 Seiten nicht vollständig aufgebaut, eventuell miteinander vermischt und beendet werden können. Ich weiß auch, dass es von dieser Kurzgeschichte noch min. eine Fortsetzung geben wird, aber es macht mir persönlich keinen Spaß angefüttert zu werden und dann wird mir Mitten beim Essen die Mahlzeit weggenommen. Unverschämt! Denn genauso habe ich mich gefühlt und es war kein angenehmes Gefühl.

Das Cover und der Titel sind wunderschön und passend zum Inhalt des Buches!! Es ist ansprechend, geheimnisvoll und hat damit schon alles, damit das Kaufpotential des Buches wächst!

Fazit:

Als Fazit kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich mir auch die nächsten Kurzgeschichten rund um Tania und Leon durchlesen werde und dann mit Sicherheit auch alle hintereinander um nicht wieder das Gefühl zu haben, dass mir das Beste vorenthalten wird!😉 Doch eins ist sicher, Laura Lay kann auf jeden Fall sehr gut schreiben und sobald es ein Buch mit über 100 Seiten von ihr erscheinen wird, werde ich es lesen!😀

Wertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Sprecher: 4/5
Hörspaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5

Ein Kommentar Add yours

  1. Ivi sagt:

    Ich habe diese Geschichte auch vor kurzem erst gelesen und mir hat sie auch recht gut gefallen, dafür, dass es ein Genre war, dass ich bisher noch nie gelesen hatte …🙂 tolle Rezi🙂 wie immer von dir🙂

    Ganz liebe Grüße
    Ivi

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