[Rezension] Immer dieser Michel von Astrid Lindgren

am

Es wurde jetzt aber auch mal Zeit diese 3 Bücher zu lesen!😀

Inhalt:

Michel aus Lönneberga, fünf Jahre alt und stark wie ein Ochse, lebte auf einem Bauernhof. Da gab es Pferde und Kühe und Schafe und Schweine und Hühner und eine Katze. Aber was es am allermeisten gab, das war dieser Michel.

Erster Satz:

„Michel aus Lönneberga hieß ein Junge, der in Lönneberga wohnte.“

Meinung:

Ich habe mir schon vor Jaaaahren vorgenommen dieses Buch zu lesen, doch bis dato bin ich nie dazu gekommen es zu lesen. Ich fand es immer sehr schade einen Klassiker im Regal stehe zu haben, den ich noch nicht gelesen habe, doch Michel war für mich einfach nichts als ich noch jünger war.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist er das heute auch nicht…😦

Teil 1: Michel in der Suppenschüssel

Ich habe es sehr genossen Michel kennen zu lernen, denn ich habe vorher immer nur vom Hörensagen mitbekommen welch schlimme Schandtaten er sich immer ausgedacht hat.😀 Ja, ich gestehe, dass ich noch nicht einmal die Filme gesehen habe!😉 Die ersten Geschichten, die Astrid Lindgren alle von Michels Mama Alma bekommen hat, sind echt lustig, die Zeichnungen dazu sind passend und peppen das Buch und meine Gedanken noch mehr auf, dass mein Freunde dieses Buch zu lesen noch größer wird!
Doch leider hatte ich schon nach den ersten 3 Kapiteln langsam die Nase voll. Astrid Lindgren schreibt toll, kindgerecht und Michel ist, so viel er auch anstellt, ein liebenswertes Kind, aber es wurde mir trotzdem einfach zu viel.😦
Er hat immer wieder neue Flausen im Kopf und immer und immer wieder eine solche Geschichte zu lesen, nervt mich nach einer Weile einfach.

Teil 2: Michel muss mehr Männchen machen

Ich habe einige Stunden Pause zwischen Teil 1 und 2 gehabt, dass ich noch einmal abschalten konnte und Michels Geschichten wieder etwas vorurteilsfreier lesen konnte!😉 Es war auch wirklich gut etwas Abstand zu gewinnen!
Ich habe mich wieder voll und ganz auf Michel eingelassen und konnte endlich wieder etwas Spaß haben! Besonders „Samstag, der 28. Juli“ hat es mir angetan – ich habe mich in der Bahn vor Lachen nicht mehr ein bekommen, da Michels Papa, trotz allen guten Absichten, von Michel immer wieder geärgert wurde und es kein Ende nehmen wollte. Herrlich!😀 Von allen 3 Büchern ist dieses mein liebstes!!❤

Teil 3: Michel bringt die Welt in Ordnung:

Ich traue es mich ja kaum zu schreiben, aber mir hat der letzte Teil gar nicht gefallen.😦 Michels Ideen und sein Tatendrang sind zwar wirklich niedlich und ich kann voll und ganz verstehen, warum soo viele auf den kleinen Michel abfahren -sowohl groß als auch klein-, aber meins ist es leider nicht.
Das hat sich jetzt nach dem 3. Band zu 100% herauskristallisiert und möchte an dieser Stelle auch nichts weiter mehr zu seinen Geschichten schreiben. Die meisten von euch werden die Bücher oder Filme eh kennen und wissen was er sich hat einfallen lassen!😉

Fazit:

Alles in allem bin ehrlich gesagt enttäuscht. Ich habe mir dank der vielen Erzählungen etwas mehr davon versprochen und finde es schade, dass ich mich für diese Kindergeschichte nicht begeistern konnte!
Michel ist jemand, der zwar viel Gutes tun möchte, damit aber immer wieder Unfug anstellt, der seine Eltern und deren Angestellte auf die Palme bringen. Furchtbar niedlich gemacht, aber 3 Geschichten hätten mir davon auch gereicht…
Ich bin trotzdem glücklich endlich die 3 Bücher mit der wunderschönen Illustrationen von Björn Berg gelesen zu haben und kann den Michel-Hype etwas besser verstehen und weiß, warum besonders die kleinen Jungen Michel toll finden!😉

Hinweis:

Dieses Buch beinhaltet alle 3 Teile:

1. Michel in der Suppenschüssel
2. Michel muss mehr Männchen machen
3. Michel bringt die Welt in Ordnung

Wertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 3,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 3/5

3 Kommentare Add yours

  1. Fabella sagt:

    Du bist enttäuscht? Kanntest Du denn die Filme auch nicht?? Ich finde die Streiche von Michel – im Vergleich mit den chaotischen Zuständen der heutigen Jugend – absolut niedlich. Allerdings kenne ich nur die Filme, vielleicht sind die Verfilmungen ja besser, wer weiß …

    1. catbooks sagt:

      Nein, ich kannte die Filme leider auch nicht.😦
      Ja, die Streiche sind auch niedlich, aber diese Art von Geschichten sind absolut nicht meins – leider!
      Ich glaube auch, dass die Verfilmungen abwechslungsreicher wirken als das Buch. Vielleicht werde ich mir die Filme irgendwann auch mal anschauen!
      LG Anne😀

  2. abraxandria sagt:

    ich fand damals die filme schon nicht so mitreissend. ich bin da eher pippi-fan gewesen.

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