[Rezension] Cappuccino fatale von Kathrin Corda

Ich habe dieses Buch von der lieben Andrea geschenkt bekommen und freue mich nicht nur dadrüber sondern auch, weil es wieder ein Buch mehr ist für die Debüt-Challenge!! *yeah*

Inhalt:

Die junge Nina muss vorübergehend nach Mailand. Zusammen mit dem italienischen Partnerbüro soll sie eine Marketingkampagne für eine neapolitanische Kaffeemarke entwickeln. Der Umzug gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet: Die via Internet gefundene Wohnung befindet sich ausgerechnet über dem angesagtesten Klub der Modemetropole, der neue Verehrer entpuppt sich als abgedrehter Kampfvegetarier, und die Kollegen scheinen Espresso lieber zu trinken, als Werbestrategien dafür zu entwerfen. Doch dann taucht Paolo auf der Bildfläche auf. Ein absoluter Traummann. Dumm nur, dass er ausgerechnet der Vertriebschef des neapolitanischen Kaffeekunden ist.

Erster Satz:

„Suche Mitbewohnerin für möbliertes Zimmer in Zweizimmerwohnung.“

Meinung:

Die Tatsache, dass ich mich selbst nach 2 Wochen kaum noch an den Inhalt des Buches erinnern kann (außer, dass es um Kaffee und Italien ging), zeigt wohl, dass es mich nicht ganz so begeistert hat und es sich bei diesem Buch einfach um eine nette Lektüre handelt mit der man sich die Zeit vertreiben kann – muss es aber auch nicht.
Ich musste mich beim Aufschreiben schon ziemlich anstrengen und auch öfter noch einmal in das Buch schauen um mir  überhaupt die Namen der Figuren wieder in den vorderen Gehirnteil zu holen. Es ist zwar schade, dass es so ist, kann man aber leider nicht ändern.

Der Roman spielt in Italien, lt. Geschichte das Herz der Kaffeeindustrie, in der die deutsche Nina Fußfassen konnte. Sie ist doch für das Marketing zuständig und hilft anderen Firmen ihre Werbung zu gestalten und gezielt am Markt zu platzieren. Ein Job, der ihr sichtlich Spaß macht und ihr Herz höher schlagen lässt. Doch das tut nicht nur der Job.😉 Auch Paolo, der Vertriebsmanager der anderen Firma hat es ihr sichtlich angetan. Es könnte alles perfekt laufen, wenn es da nicht ein Wohnungsproblem gäben würde, gemeine Kollegen und ein Mann, der nicht mit offenen Karten spielt…

Der Schreibstil von Kathrin Corda konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Er ist gut, keine Frage, doch hatte ich von Kapitel zu Kapitel arge Probleme mich auf Nina einzulassen und in das Buch zu finden. Sie wurde mir einfach nicht sympathisch, was ich sehr traurig fand, denn die Geschichte an sich bietet eine gute Grundlage für einen schönen Liebesroman. Doch leider ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Ich habe so gut wie keine romantischen oder traurigen Gefühle gehabt, obwohl Nina so viele schöne als auch weniger schöne Momente erlebt hat.
Auch Paolo war mir nicht mein Charakter. Er war zwar interessant, aber trotzdem ein ziemlicher Macho, der scheinbar nicht zu Nina passt. Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass sie noch einen anderen tollen Mann kennenlernt, der ihr Herz erweichen kann – nichts ist passiert!😦 Es fühlt sich einfach nicht richtig an!

Das Cover ist für diese Art von Buch passend, auch wenn es mich genauso wie das Buch leider nicht vom Hocker reißt.:/

Fazit:

Schade Schokolade! Ich habe mir eindeutig mehr von diesem Roman erhofft und bin sehr traurig, dass es mich nicht überzeugen konnte. Trotz allem wurde ich in den ersten Tagen meines Urlaubs recht gut unterhalten und konnte bei eisiger Kälte auf See abschalten!

Wertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 4/5
Preis/Leistung: 3/5

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