[Rezension] Zurück in Virgin River von Robyn Carr

Ich habe mich von dieser Reihe anstecken lassen und komme nun nicht mehr von ihr los!😉

Inhalt:

Denn Liebe heilt alle Wunden. Was ist aus dem sorglosen Jungen geworden, der einst ihr Herz erobert hat? Liz ist schockiert: Ihr Jugendfreund Rick Sudder ist ein gebrochener Mann, als er schwer verletzt von seinem Einsatz als Marine nach Virgin River zurückkehrt. Verbittert über sein Schicksal schlägt er alle Hilfsangebote aus und weist selbst Liz, die ihn immer noch liebt, zurück. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Wie kann sie Rick klarmachen, dass es kein Mitleid ist, was sie empfindet? Wird die Kraft ihrer Liebe seine Wunden heilen und die Eiseskälte aus seinem Herzen vertreiben?

Erster Satz:

„Walt Booth fühlt sich einsam.“

Meinung:

Mit „Zurück in Virgin River“ knüpft Robyn Carr direkt an seinen Vorgänger „Verliebt in Virgin River“ an. Ich bin sofort wieder in das Geschichte hineingekommen, auch wenn ich mit den vielen, vielen Namen etwas durcheinander gekommen bin und mich erst einmal wieder an die Figuren erinnern musste. Robyn Carr hat in diesem Buch zwar einige Hilfen gegeben, in dem sie die Figuren in die gesamte Reihe eingeordnet hat, doch zu 100% hat mir das nicht geholfen.😦
Trotzdem habe ich mich wieder von Anfang wieder sehr wohlgefühlt und heimisch gefühlt!
In dem 7. Teil der Virgin River Reihe geht es um diese 4 Paare: Rick und Liz, Abby und Cam, Walt und Muriel und ein neues Paar Dan Brady und Cheryl Creighton. Ich habe mich von Anfang an besonders auf die Abby/Cam und Walt/Muriel Konstellation gefreut, da mir diese Figuren besonders ans Herz gewachsen sind und von ihrer Art hinreißend sind!
Die Geschichte rund um Liz und Rick war voller Spannung und Tragik, doch bin ich von Anfang mit Liz nicht wirklich warm geworden. Sie hat etwas unnahbares an sich, dass mich eher abschreckt als vor Freude hüpfen lässt, dass sie wieder eine wichtigere in einem der Virgin River Teile hat. Rick ist in den anderen Büchern immer eine starke Persönlichkeit gewesen, in diesem Teil lernen wir auch seine zerbrechliche und verwundbare Seite kennen, die von Robyn Carr zwar etwas zu amerikanisch-theatralisch aufgebaut wird, mich als Leser trotzdem mitgenommen hat.

Die Art und der Aufbau Liebesgeschichten zu schreiben kennen alle Fans der Reihe nur zu gut, schließlich ist das das Hauptaugenmerk in der gesamten Reihe, doch die beginnende Liebe zwischen Dan und Cheryl empfinde ich als etwas besonderes. Cheryl hat es in der Vergangenheit nicht gerade einfach gehabt, wir haben sie im ersten Buch als fast obdachlose Alkoholikerin kennengelernt, von der man dachte, dass sie nie glücklich werden wird und wahrscheinlich ebenfalls an dieser Sucht sterben wird. Doch Mel ist eine herzensgute Frau, die Cheryl geholfen hat von ihrer Sucht loszukommen und ein neues Leben anzufangen. Cheryl ist sehr stark und schafft es mit Hilfe raus aus ihrem chaotischen Leben, doch selbstbewusst zu sein und der Umgang mit Menschen ist für sie noch immer nicht einfach.
Sowohl Dan als auch Cheryl müssen lernen mit ihren Gefühlen umzugehen und anderen Menschen nicht immer von der Minute an zu misstrauen. Diese angehende Beziehung wird dank ihrer Vergangenheit auf eine harte Probe bestellt und macht sie für mich für eine der spannenden der bisherigen Virgin River Reihe!😀

So toll ich die Liebesgeschichten in diesem Buch auch finde, ist es für mich trotzdem stark an der Grenze gewesen, dass es mir einfach zu viel wurde. Von Szene zu Szene ist man immer wieder zu einem anderen Liebespaar gehüpft, dass es schon ziemliche Konzentration gekostet hat sich an alle Einzelheiten und Probleme jeglicher Art zu erinnern.
Ich hoffe sehr, dass es bei dem 8. Teil etwas an Pärchenfülle gespart wurde und mehr auf den Emotionen und Gefühle eingegangen wird!

Tja, was soll ich zu dem Cover bloß sagen, schließlich ist es den anderen genauso ähnlich und passt perfekt zu der Reihe! Ich habe mir zwar Virgin River ganz anders vorgestellt, finde es aber nicht schlecht auch dem Leser eine neue Anregung des möglichen Aussehens zu geben. Es passt auf jeden Fall zu dem typischen amerikanischen Stil!😀

Fazit:

Robyn Carr ist mit „Zurück in Virgin River“ wieder eine tolle Fortsetzung der Reihe rund um das Örtchen Virgin River gelungen! Langsam aber sicher wird diese Reihe mehr für mich als bloß eine Soap! Ich fühle mich dort wirklich heimisch und kann mich sowohl auf die Autorin, als auch auf die Figuren voll und ganz verlassen, dass ich immer wieder von Herzen aufgenommen werde und mehre romantische und spannende Lesestunden mit ihnen verbringen kann!

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Neubeginn in Virgin River (Rezension)
Teil 2: Wiedersehen in Virgin River (Rezension)
Teil 3: Happy End in Virgin River (Rezension)
Teil 4: Wintermärchen in Virgin River (Rezension)
Teil 5: Ein neuer Tag in Virgin River (Rezension)
Teil 6: Verliebt in Virgin River (Rezension)
Teil 7: Zurück in Virgin River
Kurzgeschichte: Unter dem Weihnachtsbaum in Virgin River (Rezension)
Kurzgeschichte: Happy New Year in Virgin River
Teil 8: Gemeinsam stark in Virgin River (Rezension)
Teil 9: Endlich bei dir in Virgin River (Rezension)

Wertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

Ein Kommentar Add yours

  1. Ich freue mich schon so auf den nächsten Band🙂

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