[Rezension] Love is on Air von James Mylet

„Love is on Air“ erschien mir auf den ersten Blick als ein Buch, dass endlich einmal anders ist als all die Bücher, die ich sonst immer lese und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht!😉
P.S. Achtung Spoilergefahr!

Inhalt:

Lex will nach London gehen, um seinen Traum zu verwirklichen und ein professioneller Radio-DJ zu werden. Zu Hause in Clifden, einem kleinen irischem Küstenort, betreibt er einen Piratensender und für seine letzte Saison hat er große Pläne. Ein Rockfestival soll das Abschiedsgeschenk an seinen Heimatort werden. Außerdem möchte er endlich mal Sex haben und eine Menge Geld machen. Leider läuft am Ende alles anders als geplant… Hin und Hergerissen zwischen seinen Träumen und Ängsten erzählt Lex von seinem letzen Sommer zu Hause, von guter und weniger guter Musik – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.

Erster Satz:

„Von der Schule bis nach Hause brauche ich acht Minuten.“

Meinung:

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe musste ich sofort an den Film „Radio Rock Revolution“ denken, der zwar nicht ansatzweise etwas mit „Love is on Air“ zu tun hat, bei denen aber trotzdem die Radiopiraterie eine wichtige Rollen spielen. Lex lebt in Clifden, Irland und sein größter Traum ist es Radiomoderator in London zu werden! Ein Traum, den er mit viel Motivation, Disziplin, Talent und auch eine Menge Glück erfüllen kann. Da es in Clifden kaum Radioempfang gibt und in den vorhandenen Sendern keine gute Musik läuft hat er seinen Mut zusammen genommen und selbst einen Radiosender eröffnet, den er neben der Schule den ganzen Tag laufen lässt. Es ist viel Arbeit, doch auch gleichzeitig Praxiserfahrung, die er schon einmal sammeln kann.
Lex hat einige Pläne in dem letzten Semester bevor die Hauptstadt Englands unsicher machen möchte: seinen Abschluss an der Highschool bestehen und ein riesen Rockfestival auf die Beine stellen. Doch so einfach wie es klingt ist es ganz und gar nicht und erst recht nicht, wenn ihm manche Menschen immer wieder dazwischen funken…

Ich muss schon sagen, dass ich es wirklich sehr traurig finde, dass Lex innerhalb weniger Wochen so viel Unglück passiert für das er zu 80% nichts kann.😦 Dieser Junge, der so für seine Träume kämpft, hat es nicht verdient, dass er mehr Pleiten, Pech und Pannen erlebt als Glücksmomente, die ihn anspornen sollten seinen Weg in London gehen zu können ohne ein schlechtes Gewissen zu haben seine Familie und Freunde in Clifden zurück zu lassen.
Man merkt Lex nicht all zu sehr an, wie er unter den Situationen leidet, da er in dieser Hinsicht ganz klar ein Junge ist: Nichts anmerken lassen! Augen zu und durch! Es war etwas schade, dass ich weniger von seinen wahren Gefühlen und Gedanken mitbekommen habe. Er hat dem Leser meistens kurz etwas preisgegeben und sich schnell wieder verschlossen und versucht auf das Wesentliche zu konzentrieren – typisch Junge! Trotzdem ist Lex ein junger Mann, den ich sehr mag, seine Liebe zur Musik und zum Radio ist auf jeder Seite deutlich spürbar und es macht Spaß seinen Worten darüber zu lauschen, auch wenn sie nicht immer mit meiner Meinung übereinstimmen.😉
In dem Punkt „Freunde“, ist es positiv zu erwähnen, dass Lex Freunde hat, doch die Qualität dieser lässt wirklich zu wünschen übrig und hat mich als Leserin mehr als nur traurig gemacht. Ich hoffe ganz stark, dass Lex in der Zukunft noch bessere Freunde finden wird und von denen besser behandelt wird!

Der Schreibstil von James Mylet hat mir gut gefallen, er ist etwas rauer als ich es sonst gewöhnt bin, aber deswegen nicht weniger schlecht! Ich habe mich sehr schnell an diese Art zu Schreiben gewöhnt und konnte mich gut auf Lex und seine Geschichte einlassen, die mir viel Spaß gemacht hat!

Das Cover ist wirklich schön und ich weiß mit Sicherheit, dass sich viele Jungs, die Jugendliteratur lesen, darauf stürzen werden und freuen auch endlich ein Buch für Jungs im Regal zu finden.^^ Doch finde ich den Titel eher irreführend und weniger passend. Es scheint als ob durch den Titel auch die Mädchen angesprochen werden sollten. Sehr Schade, dass der ursprüngliche Titel „Lex“ nicht beibehalten wurde.

Fazit:

„Love is on Air“ von James Mylet ist ein tolles Debüt, dass mir am Ende doch zu viele Fragen offen gelassen hat. Es war zum Ende hin doch eher ein Leiden als eine Freunde, dass Lex die Chance hat neu anzufangen und seine Träume wahr werden zu lassen. Ich hoffe sehr, dass noch ein zweites Teil folgen wird und der Leser nicht für immer im Regen stehen gelassen wird. Dieses Buch ist besonders für die jungen, männlichen Leser sehr zu empfehlen!

Gesamt:

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

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