[Rezension] Die kleine Dame auf Salafari von Stefanie Taschinski

Ich habe schon die ersten beiden Teile der kleinen Dame gelesen und mich in die Geschichte und alle einzelnen Figuren verliebt, dass ich natürlich auch bei Band 3 zugeschlagen habe! 😀

Inhalt:

Weißt du, was eine Salafari ist? Salafari ist, wenn die kleine Dame in die Ferien fährt. Natürlich zusammen mit Lilly und der ganzen Familie Bär! Aber dann heften sich Knödel und Senfei an ihre Fersen, zwei sehr verdächtige Gestalten. Und plötzlich ist auch noch Chaka, das Chamäleon, verschwunden. Doch die kleine Dame wäre nicht die kleine Dame, wenn sie diese Angelegenheit nicht ganz schnell in den Griff bekäme. Selbstverplemplich!

Erster Satz:

„An jenem warmen Sommertag im Juli hockten zwei Tauben auf der goldenen Brezel des Brezelhauses und ließen sich die Sonne auf die Federn scheinen.“

Meinung:

Ich bin sehr froh, dass das Warten ein Ende hat! Die kleine Dame, Familie Bär und das Lebkuchenhaus sind zurück und ich mittendrin! 😀 Von der ersten Seite an habe ich mich sofort wieder in die Geschichte eingefunden und es genossen mit der kleinen Dame erneut ein Abenteuer zu erleben!
Lilly und ihre kleine Schwester Karlchen haben Ferien und zusammen mit der kleinen Dame und Mama und Papa Bär geht es auf in den Urlaub: nach Schweden! Da ich mir gerade erst viele Urlaubsbilder aus Schweden angeschaut habe, fand ich es noch toller auch mit der kleinen Dame auf Entdeckungsreise zu gehen!!
Doch beinahe scheint es so als ob die ganze Planerei und die Vorfreude völlig umsonst waren, denn Frau Schnacksel hat sich den Arm gebrochen und kann in diesem Zustand die Bäckerei nicht allein schmeißen. Gott sei Dank an die kleine Dame einen Plan, wie sie den Urlaub und das geplante Wiedersehen von Finn und seiner Freundin retten können!

Familie Bär, die kleine Dame und die Nebenfiguren wie der Hausmeister Herr Leberwurst und Frau Schnacksel sind liebenswerte Figuren, die ich schon in ersten Teil ins Herz geschlossen hatte und mich nicht von ihnen lösen konnte und wollte. Die kleine Dame ist eine absolute Optimistin. Ihr Tatendrang, ihre Ideen, ihre Spontanität und ihre gute Laune sind sowas von ansteckend, dass ich danach auch selbst eine ziemlich Optimistin bin, wozu ich normalerweise eher nicht tendiere. 😉 Hinzu kommen auch noch die farbenfrohen Illustrationen von Nina Dulleck, die von Anfang an ein Lächeln in das Gesicht des Lesers zaubern! *schwärm*
Toll fand ich auch, dass man der kleinen Dame auch etwas mehr Menschlichkeit angemerkt hat. Sie wirkte sonst immer recht anders und außergewöhnlich, doch als ihr geliebtes Chamäleon Chaka gestohlen wurde, merkt man erst richtig ihre Gefühle und das nicht immer alles toll ist.

Besonders für die jungen Leser ist die Sprache der kleinen Dame etwas ganz besonderes. Schon in den anderen Büchern hat sie gezeigt, welche sie alle kann und in diesem ist noch eine hinzugekommen. 😉 So sind es insgesamt 4: Vorwärtzisch, Rückwärtzisch, Spektralizisch und Salafarzisch. Diese Sprache zu lesen ist zwar nicht gerade einfach, regt jedoch sowohl groß und klein zum Überlegen und Fantasieren an! 😉 Ich habe sehr viel Spaß gehabt!!!

Das Cover ist wie immer perfekt! Das Buch ist gebunden und sehr stabil und man merkt auch am verwendeten Papier, dass der Verlag auf eine sehr gute Qualität geachtet hat! Nina Dulleck ist eine wundervolle Illustratorin und ich habe mir schon einige Bücher gekauft, nur weil sie das Cover gestaltet hat! 😉

Fazit:

Den dritten Teil der kleinen Dame fand ich persönlich am besten von allen! Die Figuren waren gefühlvoller, Familie Bär und die kleine Dame haben zusammen ein wirkliches Abenteuer erlebt und man hat ganz stark gemerkt wie viel Spaß Lilly, ihre Schwester Karlchen und ihr Freund Jakob hatten!
Aus dem Buch gehe ich sowohl mit einem lachenden als auch mit einem weinenden Auge, denn ich hoffe ganz doll, dass der Abschied der kleinen Dame nicht für immer war!

Hinweis:

Die Reihe besteht auf folgenden Teilen:

Teil 1: Die kleine Dame (Rezension)
Teil 2: Die kleine Dame und der rote Prinz (Rezension)
Teil 3: Die kleine Dame auf Salafari
Teil 4: Die kleine Dame feiert Weihnachten (Rezension)

Wertung: 

Handlung: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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