[Rezension] Ti amo sagt man nicht: Ein Sommer voller Liebe von Eva Lukas

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Das Buch musste ich einfach lesen, weil es nach einem leichten und unterhaltsamen Jugendroman klang und ich wurde nicht enttäuscht!😀

Inhalt:

Ein dreißigseitiger Erfahrungsbericht über ihr Jahr als Austauschschülerin in Italien war die Bedingung der Schuldirektorin für Julias erneuten Auslandsaufenthalt und die Versetzung in die elfte Klasse. Es sind neunzehn zunächst aufgezwungene Fragen, die Julia nach und nach einen umfassenden und fesselnden Bericht ihres letzten Jahres entlocken. Alles fängt an ihrem fünfzehnten Geburtstag und mit der Idee ihrer Mutter an, Julia für ein Jahr nach Italien zu schicken. Von hier an entwickelt sich eine turbulente, warmherzige und rührende Geschichte um die erste Liebe, Freundschaft, das Erwachsenwerden und die Beziehung zu den Menschen, die man liebt.

Erster Satz:

„Es ist zum Verrücktwerden!“

Meinung:

Julia ist ein ganz normales Mädchen im Alter von 15 Jahren, die von ihrer Mutter zu ihrem Geburtstag eine Reise nach Italien geschenkt bekommt. Doch diese Reise von wenigen Wochen ist nur der Anfang eines großen Abenteuers, dass 1 Jahr anhalten soll. Da Julia für eine lange Zeit in der Schule ausfallen wird, ist es für die Schule erforderlich, dass Julia über ihre Zeit in Italien und in der Zeit, wo der Austauschschüler in Deutschland ist, einen Erfahrungsbericht schreibt. Es gibt insgesamt 19 Fragen, die Julia beantworten muss. Doch das Beantworten der Fragen ist eine Sache, die andere ist, dass es 1. 30 Seiten sein müssen und 2. dass Julia an dieser Stelle wirklich viel privates von sich preisgeben soll.
Als Julia mit dem Schreiben beginnt, beginnt auch für den Leser eine Reise nach Italien und in Julias Gedanken- und Gefühlswelt. Ich bin von dem Schreibstil, der Anordnung und Reihenfolge der Fragen und den gesamten Aufbau wirklich sehr begeistert!😀
Ich hab das warme Italien mit den leckeren italienischen Gerichten wahrlich mit all meinen Sinnen spüren können und hab das Lesen dieser Szenen sehr genossen. Doch auch die beiden Hauptfiguren, die Deutsche Julia und der Italiener Marco, sind mir schon innerhalb weniger Seiten sehr ans Herz gewachsen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, die Tief unter die Haut geht. Wer sich noch gut an seine Zeit als Teenager erinnert weiß, dass es mit den Gefühlen und der Liebe nicht immer einfach ist in diesem Alter. So geht es auch Julia, die sich nicht ganz einig ist, aber genau weiß „Ti amo“ sagt man erst, wenn es wirklich ernst ist!

Das Cover ist jugendlich, frisch und dank der doch recht schlichten Aufmachung ein absoluter Blickfang. 

Fazit:

„Ti amo sagt man nicht“ ist mehr als nur ein Erfahrungsbericht für die Schule. Dieses Buch zeigt eine Liebesgeschichte zwischen zwei verschiedenen Kulturen, zwei verschiedene Sprachen und zwischen zwei verschiedenen Menschen, die trotzdem Tiefe Gefühle füreinander entwickeln. Eine Geschichte, die gefühlvoll und wirklich realisitisch ist. Eine wundervolle Sommerlektüre, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!😀

Wertung: 

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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