[Rezension] Pandablues von Britta Sabbag

Ich habe mich dank der sehr guten Rezensionen und dem Cover doch wieder verleiten lassen dieses Buch zu kaufen!😉

Inhalt:

Manchmal erfüllen sich Wünsche, von denen man nicht wusste, dass sie existieren Charlotte kann es kaum fassen: Kann es sein, dass ihr Traummann Eric sie betrügt, noch dazu mit einer Sauberfrau? Und ihr Zoo-Praktikum als Pinguin-Pflegerin ist auch irgendwie nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihre Freundinnen Trine und Mona verlassen kann. Bei denen läuft anscheinend alles wie am Schnürchen. Glücklicherweise sind die auch immer da, um Charlotte aus der Patsche zu helfen. Und das ist gar nicht so selten der Fall…

Erster Satz:

„Verschlafen rieb ich mir die Augen.“

Meinung:

Nachdem ich von dem ersten Teil „Pinguinwetter“ nicht zu 100% überzeugt war, wollte ich eigentlich die Finger von Teil 2 lassen. Teil 1 war ganz nett geschrieben und durch die chaotische Charlotte war es auch an einigen Stellen recht unterhaltsam, aber das gewisse Etwas hatte mir leider gefehlt. Doch wenn für Teil 2 durch die Bank weg 5 Sterne bei Amazon gegeben werden, muss sich der Stil und die Figuren ja so dermaßen geändert haben, dass es mir vielleicht doch noch gefallen könnte!😉

Gedacht, getan! Ich habe das Buch gleich beim nächsten Thaliabesuch gekauft und mit dem Lesen begonnen. Doch es hat mich genau wieder das erwartet, was ich mir auch schon in meinen Gedanken an  Teil 2 ausgemalt hatte. Eine chaotische Charlotte, die nervigen Freundinnen Trine und Mona und Trines Sohn Finn, der eigentlich ganz süß ist, und ein Eric, der sich innerhalb der Beziehung mit Charlotte leicht verändert hat.
Natürlich ist Charlottes Mutter die flotte Renate wieder mit von der Partie und bringt Charlottes Kreislauf voll in Wallung!

Erneut beginnen wieder Probleme über Probleme, die teilweise durch die mangelnde Kommunikation und das Hineininterpretieren zustande kommt. Es ist schon einige witzige Stellen mit dabei, die das Leben auf die Schippe nehmen und den Leser gut unterhalten. Doch die anderen Stellen, konnten mich nicht so ganz überzeugen. Das Nacktmull-Desaster oder auch die Geburt von Trines zweitem Kind im Grünkohl-Beet der Großmutter wirkten für mich eher überspitzt und an den Haaren herbei gezogen als lustig. Diese Art von Frauenlektüre scheint nicht mehr ganz mein Genre zu sein und daher hat es mir wohl auch keine Freude beim Lesen bereiten können. Schade!

Das Cover ist wieder sehr niedlich und auch das Daumenkino mit dem kleinen Panda in den Innenseiten des Buches ist sehr gut gelungen und macht beim Durchblättern viel Spaß!😉

Fazit:

Britta Sabbag hat mit „Pandablues“ einen leichten, lockeren Chic-Lit-Roman geschrieben, der mich aber leider nicht vom Hocker reißen konnte. Wer den ersten Teil allerdings mochte, der wird mit „Pandablues“ ebenfalls viel Freude und Spaß beim Lesen haben!😀

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Pinguinwetter (Rezension)
Teil 2: Pandablues

Wertung: 

Handlung: 3/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 3,5/5

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