[Rezension] Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

Nachdem ich von der Edelstein-Trilogie sehr begeistert war, wollte ich natürlich auch wissen, was Kerstin Gier in ihrem neuen Jugendroman gezaubert hat.😉

Inhalt:

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…

Erster Satz:

„Der Hund schnüffelte an meinem Koffer.“

Meinung:

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, habe ich es verschlungen. Die Idee der Geschichte ist etwas komplett anderes wie die Bücher, die ich sonst lese. Träume, die Türen zu den Träumen, etwas das sich jeder vorstellen und dank der eigenen Träumen gut nachvollziehen kann. Doch etwas haben mir die detaillierteren Erläuterungen gefehlt, wie das ungefähr funktionieren sollte. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Tatsache mit Absicht nicht genauer erklärt wurde, damit sich jeder Leser seine eigene Vorstellung machen kann.😉
Ansonsten sind die Figuren vielseitig, einzigartig und versprühen eine lockere und leichte Stimmung. Es macht Spaß die Geschichte der 16-jährigen Liv zu verfolgen, die zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in eine neue Stadt zieht. London, eine Metropole und geheimnisvolle Stadt im Herzen Englands. Doch sie lernt nicht nur eine neue Stadt kennen, sondern auch eine neue Familie. Zu der neuen Familie gehört u.a. auch ihre neue „Schwester“ Florence und ihr neuer „Bruder“ Grayson. Grayson und seine Clique, die aus ihm selbst, Jasper, Henry und Arthur besteht. Die 4 zusammen wirken sehr geheimnisvoll und anziehend auf Liv. Als sie die 4 auch noch äußerst lebendig in ihren Träumen begegnet, eine Art Zeremonie beobachtet und auch die Jungs sich an ihr Dasein erinnern, beginnt für Liv ein riesiges Abenteuer, dessen Ausmaß sie noch nicht ganz abschätzen kann.

Ich habe mich in der gesamten fantasievollen Geschichte wohlgefühlt, doch bin ich leider doch etwas enttäuscht. Ich habe etwas mehr Romantik und überhüpfende Gefühle erwartet. Auch bei den Szenen, in denen diese Gefühle hätten aufkommen können, sind bei mir die Funken leider nicht übergesprungen. Eine romantische Liebesgeschichte kann man in diesem Buch leider nicht erwarten. Ich hoffe sehr, dass sich Frau Gier in dem zweiten Teil etwas mehr Mühe in Sachen Liebe gibt und an Turbo zulegt.😉

Das Cover ist einfach der HAMMA!  Es ist genauso mystisch, traumhaft und geheimnisvoll, wie der Inhalt des Buches.😀

Fazit:

Endlich wieder ein Jugendbuch, dass sich von den anderen abhebt! Kerstin Giere neues Jugendbuch konnte bei mir leider nicht zu 100% ins Schwarze treffen, doch trotz einiger Abzüge, habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich bin schon sehr gespannt, was sie sich für den zweiten Teil einfallen lässt und ob die Liebesgeschichte noch etwas Fahrt bekommt.😉

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Silber – Das erste Buch der Träume
Teil 2: Silber – Das zweite Buch der Träume

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

Ein Kommentar Add yours

  1. Da sprichst du mir echt aus der Seele.😉 Ich mochte Kerstin Gier bislang eigentlich nicht. Ihre „Edelstein“-Trilogie fand ich ganz nett, mehr aber auch nicht. Und auch ihre Frauen-Romane konnten mich nicht vom Hocker reißen. Aber dann habe ich „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ gelesen, das ich echt klasse fand. Und über „Silber“ hat man überall so viel Gutes gehört, dass ich es mir dann doch gekauft habe. Und ich fand es ebenfalls ganz toll. Ich musste an ganz vielen Stellen lachen und fand die Figuren allesamt einfach ganz großartig und so liebenswert. Und die Handlung war auch echt interessant, auch wenn ich mir wie du an mancher Stelle mehr Erklärungen gewünscht hätte.

    Was die Liebesgeschichte betrifft: Ein bisschen Gefühl kommt ja vor in diesem ersten Teil. Und ich glaube, das wird im zweiten Teil noch ausgebaut.😉 Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.

    Und jaaaa, das Cover! So toll! Aber noch besser finde ich den Einband mit der gezeichneten Tür und der Eidechse. Einfach toll!

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