[Rezension] Ein Hummer macht noch keinen Sommer von Tanja Wekwerth

„Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ scheint für mich eines der gehyptesten Bücher dieses Sommers gewesen zu sein.

Inhalt:

Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single – und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.

Erster Satz:

„Ich bin ein Sechsundsechziger-Jahrgang.“

Meinung:

Ich habe viele Rezensionen zu diesem Buch gesehen und gelesen und auch auf den Auslagetischen in den Buchhandlungen durfte es nicht fehlen. Kein Wunder – bei dem Cover!😉 Besonders gereizt an diesem Buch hat mich sein Schauplatz – Berlin! Meine Heimatstadt und der Ort an dem ich mich doch mit am wohlsten fühle. Größtenteils befinden wir uns in den Gegenden, wo ich mich persönlich eher weniger aufhalte, doch dank meiner letzten Arbeitsstelle kenne ich mich z.B. am Rüdesheimer Platz recht gut aus. Da macht es doch gleich doppelt so viel Spaß die Geschichte mit zu verfolgen.😉

An den Schreibstil und auch an den Inhalt der Geschichte musste ich mich erst noch gewöhnen, denn er ist doch leicht anders als ich es kurz davor gelesen hatte. Hatte somit einige Startschwierigkeiten. Aber nun gut, das soll der Bewertung des Buches natürlich nicht schaden.

Hauptfigur ist Natalie Schilling, die für uns Buchblogger, den Traumberuf schlechthin hat: Moderatorin einer Büchersendung. Doch wirklich zufrieden ist sie mit ihrem Beruf und Leben nicht. Die Auswahl der Bücher passt ihr nicht. Immer nur Bestseller und auch hat sie so gut wie noch nie eins der Bücher gelesen, die sie täglich vorstellt. Auch ihr anderer Job als Kochkolumnistin kann sie nicht mehr so recht begeistern.
Sie entscheidet sich eine Therapie bei Theodor anzufangen. Von da an bekommt ihr Leben wieder etwas mehr pepp und bewegt sich mehr in die Richtung, die sie sich auch vorstellt. Doch dass ihr Leben solche Wendungen einnimmt, hätte sie wohl nie gedacht…

Wir begleiten die zum Ende 3 Hauptfiguren Natalie, Theodor und David. Jeder von ihnen hat andere Probleme, denen er sich mehr oder weniger stellen muss, denn eins wissen alle: so kann es nicht weitergehen! Sie sind alle 3 sehr liebenswert, haben aber auch einige Eigenheiten, die ich leider nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Doch die lockere Umgangsweise miteinander hat es mir sehr angetan, auch wenn ich mit keinen von ihnen zu 100% so wirklich warm werden konnte.

Eins vorneweg. Sie werden es alle auf ihre eigene Art und Weise aus der Krise schaffen, doch wie die liebe Tanja Wekwerth mit der armen Natalie umgegangen ist, finde ich weniger schön. Sie wird meiner Meinung nach doch etwas in der Geschichte vernachlässigt. Ich hätte mich doch mehr gefreut, dass Natalie etwas mehr Positives erlebt. Ein Lichtblick war Theodors Mutter und ihr Mops Feivel, die Zusammen mit ihrer Ziehenkeltochter Rosie ein super Gespann abgeben und die Stimmung immer angehoben haben.

Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut – Pink mit einem super süßen Mops drauf! Mehr brauch ich für ein perfektes Sommerbuch nicht!😉

Fazit:

Eine lockere, leichte und ab und zu witzige Lektüre, die großartig gewesen wäre, wenn ich auch mit den Figuren warm geworden wäre! Für Entspannungsurlaube ist das Buch auf jeden Fall das richtig!😉

Wertung: 

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4,5/5

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