[Rezension] Mit Herz, Charme und Mut von Robyn Carr

Bei den Büchern von Robyn Carr weiß ich ganz genau, dass sie mir gefallen. Und auch diese Kurzgeschichte, die nicht in Virgin River spielt, ist toll…

Inhalt:

Ein Mann, der einfach nur nett sein will? Auf so einen fällt sie nicht noch mal herein! Das hat sich die hübsche Single-Mom Dory nach schmerzlichen Erfahrungen geschworen. Sofort zu spüren bekommt das der attraktive Feuerwehrmann Clay Kennedy, der neben ihr in das Haus in Fortuna, nah dem Virgin-River-Tal, eingezogen ist. Denn wer will Dory gegen ihren Willen helfen, als ihr Wagen streikt? Clay! Und wer mäht ungefragt ihren Rasen? Clay! Aber je mehr Zeit sie mit Clay verbringt, desto häufiger fragt sie sich: Ist er vielleicht doch der Richtige, um ihr Herz zu heilen?

Erster Satz:

„Als Dory Finn mit ihrem zwölf Jahren alten Wagen die Auffahrt zu ihrem kleinen Haus hochfuhr, versuchte sie zu ignorieren, dass der Motor stotterte und ein sehr häßliches Geräusch ausstieß.“

Meinung:

„Mit Herz, Charme und Mut“ ist die erste Geschichte – Kurzgeschichte -, die ich von Robyn Carr gelesen habe, die nicht in dem beschaulichen Örtchen „Virgin River“ spielt. Da die Geschichte nur 80 Seiten fasst, merkt man auch schnell, dass Robyn Carr ohne Virgin River nicht kann. Der Handlungsort ist unweit von Virgin River entfernt und auch 2 Figuren tauchen, wenn auch nicht aktiv, auf und lässt das Virgin-River-Herz höher schlagen.😉
Ich kann nachvollziehen, warum viele Leserinnen von dieser Kurzgeschichte nicht gerade begeistert sind, wenn sie doch von Robyn Carr weitaus mehr gewohnt sind. Doch da ich mich darauf eingestellt habe, dass die Geschichte nicht wirklich lang ist, war es kein Problem für mich nur eine kurze Abhandlung von einer Geschichte zu erhalten, die weitaus weitere hunderte Seiten hätte füllen können. Schließlich ist Robyn Carr dafür bekannt noch mehr Personen und ihre Lebensgeschichten in die Bücher miteinzubringen.

Trotz der Kürze bin ich positiv überrascht, dass Frau Carr es schafft kurz und prägnant in die Tiefe der Gefühle und der Seele der Figuren einzugehen. Dory und Clary sind zwei liebevolle und reizende Figuren, die beide, wie wir es nicht anders kennen😉, äußerst sympathisch sind. Wir erfahren etwas über ihre Vergangenheit, wie sie zu den Menschen geworden sind, die sie jetzt verkörpern, was ich bei diesen Liebesgeschichten immer besonders gut finde!😉 Kein Wunder, dass ich innerhalb von einer Stunde schön fertig war. *lach*

Das Cover ist wunderschön, leider verleitet es doch zu sehr zu glauben, dass es wieder eine Kurzgeschichte ist, die in Virgin River spielt, was nicht der Fall ist. Die Gestalter hätten sich an dieser Stelle doch noch etwas anderes einfallen lassen sollen.

Fazit:

Ich habe mich in der Kurzgeschichte von Robyn Carr sehr wohlgefühlt, auch wenn es einmal nicht nach Virgin River gegangen ist.😉 Da es ab und zu doch etwas zu abgehackt und plötzlich durch die Szenen ging, ziehe ich einen Stern ab. Ich hätte mich da doch über weichere Übergänge gefreut. Robyn Carr Fans werden auch hier wieder voll auf ihre Kosten kommen, sollten sie allerdings keine Freunde von Kurzgeschichten sein, dann lasst es lieber und freut euch aufs nächste Buch!

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4,5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

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