[Aktuell] Kennt ihr die Angst ein Buch zu beginnen?

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Guten Abend ihr Lieben,

es ist sicherlich eine komische Frage, die ich euch an diesem Abend stelle, doch sie geht mir an diesem heutigen Tage schon etwas länger durch den Kopf!

Kennt ihr die Angst ein Buch zu beginnen?

Wie ihr mit Sicherheit wisst, lese ich eigentlich nur Kinder- und Jugendromane, Liebesgeschichte und allgemeine Romane, die sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart spielen. Viele von euch würden es auch als leichte Kost bezeichnen.😉
Ich liebe diese Bücher! 


Als ich vor einer Weile das Buch „Die amerikanische Nacht“ von Marisha Pessl geschenkt bekommen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut! Ein Buch, das so komplett anders ist, als die Bücher die ich sonst lese:

Inhalt:

Ashley ist tot – gerade mal vierundzwanzig – eine Leiche in einer verlassenen Lagerhalle Manhattans. Ein Unfall? Oder Selbstmord? Und was hat Cordova – der übermächtige Vater und besessene Filmemacher mit ihrem Tod zu tun? Der Schlüssel zum Geheimnis liegt in seinen magischen Filmen, die nach und nach zu einer Wirklichkeit werden, aus der es kein Entkommen gibt.

Als meine Oma mir dann auch noch gestern sagte, dass ich mal wieder ein Buch für mein Niveau lesen sollte, dachte ich, dass dieses Buch genau das richtige sein könnte! Nach nun 70 gelesenen Seiten – wirklich gut geschriebenen Seiten! – bin ich nun etwas verzweifelt?!

Soll ich dieses Buch wirklich lesen? Werde ich Angst haben, davon träumen und mich in der Nacht nicht mehr allein auf die Straße trauen? Ist dieses Buch wirklich das richtige für mich oder werde ich mir damit eher keinen Gefallen tun?

Kennt ihr dieses Gefühl und wenn ja, hört ihr auf euer Gefühl oder geht ihr lieber nach eurem Verstand, denn ihr wisst, dass ihr den Inhalt und das Ende des Buches unbedingt erfahren wollt?

Ich freue mich auf eure Antworten!
Liebe Grüße
Anne

9 Kommentare Add yours

  1. Mh, ich kann deine Angst schon ein wenig verstehen. Wobei die bei mir wohl eher darin bestehen würde, enttäuscht von einem Buch zu werden, an das ich sooo hohe Erwartungen setze. Ansonsten würde ich einfach sagen: Lies los und warte einfach ab, was das Buch mit dir macht. Ich glaube, ich würde mich von solchen Gedanken nicht davon abhalten lassen, ein Buch zu beginnen. Dafür bin ich dann doch zu neugierig.😉

  2. Sandra sagt:

    Ich mochte das Buch sehr! Ich kann dir nur raten durchzuhalten, sofern es dir vom Schreibstil her usw. gefällt. Der Mittelteil zieht sich etwas, aber das Ende ist es wirklich wert! Im Grunde ist es am Ende gar nicht wirklich gruselig, sondern ehr… traurig. Marisha Pessl hat das echt tricky gemacht😉

    Das Gefühl, das du beschreibst kenne ich aber auch. Ich lese gerade ‚Die Ordnung der Sterne über Como‘, auch ein Buch, das ich normalerweise nicht lesen würde, aber irgendwie reizt es mich. Doch auf den ersten Seiten dachte ich mir auch schon: Oh Gott, das ist sehr viel anders und anspruchsvoller, als alles, was ich sonst lese. Aber gefallen tut es mir trotzdem.
    Ich hoffe, das kannst du über ‚Die amerikanische Nacht‘ irgendwann auch sagen :))

    1. catbooks sagt:

      Danke dir liebe Sandra!❤
      Ich werde auf jeden Fall durchhalten, aber nur am Tage lesen, damit ich mich nicht all zu dolle Grusel! *lach*
      Der Schreibstil gefällt mir bisher sehr gut und daher will ich das Buch auch gar nicht abbrechen.😉 Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, ob ich durchgehalten habe.^^

  3. woerterkatze sagt:

    Angst vor einem Buch habe ich in der Form eigentlich nicht , höchsten, dass ich zu hohe Erwartungen an das Buch habe, und dadurch Angst habe enttäuscht zu werden.

    1. catbooks sagt:

      Das mit den zu hohen Erwartungen habe ich komischerweise gar nicht.^^😀

  4. Fabella sagt:

    Ich kenn das nicht von Büchern .. aber von Filmen, wenn ich allein bin … und irgendwann hab ich für mich beschlossen, so was nur noch gucken, wenn ich die erste Nacht nicht allein bin. Seitdem ist alles bestens🙂

    1. catbooks sagt:

      Ich habe mir jetzt auch vorgenommen, dass ich das Buch nur am Tage lese.^^ Aber ich freue mich schon drauf. Wird bestimmt super werden, auch wenn ich mich gruseln werde.😉

  5. Ich kenne diese Starthemmungen nur zu gut. Bei mir treten sie nur eher vor der Lektüre eines Buchs auf, oder auf den ersten fünf Seiten. Grund dafür ist die Angst im Buch hängen zu bleiben, was mir schon oft passiert ist. „Anna Karenina“ hat bei mir 4 Monate pausiert, ebenso „Der Untertan“ von Heinrich Mann, und in dieser Zeit habe ich gar nichts gelesen, was mir im nachhinein sehr leid tut.
    Was die amerikanische Nacht angeht, rate ich Dir aber Dich zu trauen, schon Deiner Oma zuliebe😉 Es ist ja nicht so ein dröger Klassiker, sondern ein spannender Krimi. Und wenn es keinen Spaß mehr macht, lies doch einfach was parallel. Manchmal lohnt es sich nämlich durchzuhalten, aber das weißt Du sicher aus eigener Erfahrung.

    LG, Katarina🙂

  6. Ivi sagt:

    In gewisserweise kann ich deine Angst irgendwie verstehen, allerdings sieht diese Angst bei mir ein wenig anders aus und zwar so, dass ich Angst habe, dass eine Geschichte (z. B. bei einer Reihe) endgültig zu Ende ist, sobald ich das Buch gelesen habe … oder aber, dass ich von dem Buch enttäuscht werden könnte, obwohl ich so hohe Erwartungen daran habe.

    Hinsichtlich dessen, dass ich Angst davor haben könnte, schlecht zu schlafen oder zu träumen habe ich allerdings nicht, dafür lese ich zu häufig Thriller und Horrorgeschichten🙂 Das Buch jedenfalls klingt super und ist direkt mal auf meiner Wunschliste gelandet hihi

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