[Rezension] Wigald der Wikinger und die Felsenkeksräuber von Odin Redbeard

Jungs und Bücher sind ja nicht unbedingt zu jeder Zeit die perfekte Kombination, doch Jungs und Abenteuer immer!😉

Inhalt:

Ein anständiger Wikinger ist stets auf Raubzug, hat einen Brustkorb wie ein Fass Rum und einen Bart! Davon kann Wigald nur träumen, denn leider hat er nicht die Spur von einem Bart. Bartmäßig hat Wigald ja noch Hoffnung, aber leider sind die Wikinger insgesamt auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Wigald würde liebend gerne brandschatzen und plündern lernen, eben so richtigen Wikingerkram erleben – aber leider sind seine Eltern und das ganze Wikingerdorf dafür viel zu zivilisiert. Und so nehmen Wigald und seine Freunde die Sache mit den Abenteuern selbst in die Hand…

Erster Satz:

„KI-KERI-KIIII!“

Meinung:

Wigald ist ein echter Wikinger, doch auch die Wikinger haben sich innerhalb der letzten Jahrhunderte verändert. Es wird nicht mehr geplündert, alle achten auf ihre Hygiene und ihre schulische Bildung. Doch ist man dann noch immer ein richtiger Wikinger? Wigald findet es nicht und macht sich auf, sich endlich etwas über die echten Wikinger zu erfahren und sich nun auch endlich dementsprechend zu benehmen. Zivilisiert war gestern!

Voller Eifer, Energie und Leidenschaft versucht Wigald sich dem Leben der früheren Wikinger anzupassen. Es ist goldig zu sehen, wie viel Liebe er hineinsteckt, denn das Leben eines wahren Wikingers ist nicht immer einfach und voller Abenteuer – genau nach seinem Geschmack! ;) Ich mag den Witz der Geschichte und die Figuren sehr, auch wenn Wigalds Freundin Prinzessin Freya nicht gerade das netteste Mädchen ist, so macht sie durch ihre Art das Abenteuer doch noch spannender.😉

Die Geschichte habe ich als etwas zu kurz empfunden, einige Seiten mehr wären schon schöner gewesen… Aber zum Vorlesen oder wenn die Kinder anfangen selbst zu lesen, hat das Buch genau die richtige Länge! Neben der angenehmen Schriftgröße, sind auch die Zeichnungen von Sarah Horne erwähnenswert! Ich mochte sie sehr und sie passten so gut zu dem eher jungenhaften Buch.😀

Fazit:

Odin Redbeard – was für ein perfektes Pseudonym- hat für die jungen Wikinger unter uns, ein echt zauberhaftes Buch geschrieben, das kindgerecht geschrieben ist und sich hervorragend zum Vorlesen für Kinder ab ca. 5 Jahren eignet!😀

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

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