[Rezension] Stich ins Wespennest von D. E. Stevenson

Ich mag dieses Buch sehr – und da ist es egal, dass ich 3 Wochen zum Lesen gebraucht habe.^^

Inhalt:

England in den 30er Jahren: In dem Dörfchen Silverstream sucht Barbara Buncle, eine unscheinbare Dame Anfang vierzig, nach Möglichkeiten, ihr bescheidenes Einkommen aufzubessern. Schließlich hat sie eine Idee: Sie wird ein Buch schreiben, und zwar – da Phantasie nicht ihre Stärke ist – über etwas, das sie kennt. Nämlich ihr eigenes Dorf und dessen Einwohner. Miss Buncle trifft ins Schwarze. Der Roman, publiziert unter dem Pseudonym John Smith, wird ein Bestseller. Doch die Sache hat einen Haken: Miss Buncles Schilderungen sind so authentisch, dass sich die Bewohner von Silverstream prompt wiedererkennen, und nicht alle sind glücklich. Bald dreht sich in dem Ort alles nur um eine Frage: Wer ist John Smith?

Erster Satz:

„An einem herrlichen Sommermorgen spähte die Sonne hinter den Bergen von Silverstream hervor und schaute gnädig ins Tal.“

Meinung:

Dieses Buch stand schon seit 2011 auf meinem Wunschzettel, doch aus den verschiedensten Gründen, die ich heute gar nicht mehr benennen könnte, habe ich es nie gekauft. Vor einem Monat hat sich dieser Zustand geändert! Ich habe es endlich in mein heimisches Bücherregal geholt und Anfang des Jahres zum Lesen genommen.😀
Nach den ersten 20 Seiten muss ich zugeben, dass ich etwas verwirrt war. Die vielen Namen, die auch noch lang sind und dann auch noch die Mischung der Namen aus Realität und „Fiktion“ haben mich doch ein wenig durcheinander gebracht.😉 Aber dieses Problem hat sich dann doch noch schnell wieder gelegt und ich konnte mich dieser wirklich wundervollen Geschichte ohne weitere Vorkommnisse widmen.😀

Die Geschichte dieses Buches ist recht kurzweilig. Sie ist nicht äußerst spannend ist – Detektive kommen hier nicht auf ihre Kosten -, aber die Geschichte ist amüsant und flüssig geschrieben und gleichzeitig hat sie etwas sehr umspektakuläres an sich, das sie doch gleich langweilig wirken könnte. Genau diese Eigenschaft hat auch die Geschichte „Der Störenfried“, den John Smith in „Stich ins Wespennetz“ geschrieben hat. Aber auf mich hatte dieses Buch überhaupt keine langweilige Wirkung! Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und habe das Lesen wirklich genossen! Deswegen habe ich mir wohl auch 3 Wochen mit dem Lesen Zeit gelassen.😉

„Stich ins Wespennest“ und „Der Störenfried“ weisen unglaublich viele Parallelen auf und man hat als Leser das Gefühl ein Buch in einem Buch zu lesen und das irgendwie nie so wirklich aufhören könnte. Fast genauso wie als wenn man durch einen Spiegel in einen anderen Spiegel schaut – es nimmt irgendwie auch kein Ende.😉 Aber das möchte man auch bei den wirklich tollen Figuren gar nicht.😀 Sie mögen vielleicht nicht so facettenreich sein, wie die in anderen Büchern, dafür fühlt man sich in dem Dorf „Silverstream“ heimisch und sehr wohl.

Das Cover ist der Kracher und für mich Liebe auf den ersten Blick!  Das allein war schon ein Grund, dieses Buch zu kaufen… *hihi*

Fazit:

D. E. Stevenson hat eine wirklich wunderbare Studie der Charaktere eines englischen Dorfes niedergeschrieben, die mir großen Spaß bereitet hat! Es ist zwar recht kurzweilig, aber allen, die sich davon nicht abschrecken lassen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich mochte es jedenfalls sehr! 

Wertung: 

Handlung: 5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 5/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

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