Catbooks & Traveljournal

[Kurzrezension] Oliver Twist von Charles Dickens

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Inhalt:

Der Waisenjunge Oliver Twist wächst unter den erbärmlichsten Bedingungen auf, die man sich vorstellen kann. Als er Hunger, Armut und Prügel nicht mehr erträgt, reißt er aus nach London, um dort sein Glück zu versuchen. Aber hier ergeht es ihm auch nicht viel besser: Er gerät in die Fänge einer Diebesbande, die ihn ausbeutet und zum Stehlen zwingen will. Doch Oliver trifft auch auf liebenswerte Menschen, die Mitleid mit ihm haben und ihm helfen. Und schließlich kommt Erstaunliches über seine Herkunft ans Licht!

Meinung:

Ach, ganz ehrlich… Mich hat das Buch leider nicht zu 100% überzeugt. Die ersten 20-30% des Buches haben mir sehr gut gefallen. Sprachlich als auch inhaltlich bin ich gut in die Geschichte reingekommen, doch nach und nach wurde alles immer verworrener und ich wusste gar nicht mehr welcher Name zu welcher Person gehört und wieso Charles Dickens immer wieder den Fokus mehr auf alles anders als auf den kleinen Oliver Twist legt. Die Welt des Oliver Twist ist eine sehr düstere und dreckige Welt. Es ist sehr schwer zu unterscheiden wer einer der Guten oder Bösen ist und ganz besonders für einen Jungen, der noch keine Erfahrungen mit Menschen sammeln konnte. Ich habe dem kleinen Oliver so sehr gewünscht, dass er endlich jemanden findet, der ihn liebt und dem er vertrauen kann. Ich bin froh, dass die Welt wie wir sie im 19. Jahrhundert vorgefunden haben, nicht mehr in der Form hier in unseren Breitengraden existiert. Die Armut, der Hunger, die Lieblosigkeit und die Nichtachtung eines Menschen ist grausam und auch in dem Buch musste ich daher immer wieder schwer schlucken. 😦
„Oliver Twist“ ist ein sehr bewegendes Buch und auch zurecht ein Klassiker, auch wenn es in Zukunft nicht zu meinem Lieblingsbuch gehören wird…

Wertung: 

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 5/5

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