[Montagsfrage] Welche Romanfigur (oder Dramenperson) würdest du gerne treffen?

•19. Mai 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich möchte gerne Jase aus der Reihe “Chroniken der Unterwelt” treffen, ihn kennenlernen und mit ihm, Clary und Simon Abenteuer erleben. Jase ist für mich einfach ein kleiner Gott in meiner Romanwelt und ich möchte gerne wissen, ob er es auch noch immer wäre, wenn ich ihn auch wirklich kennen würde. :D Ich bin überaus froh, dass Cassandra Clare ihn Leben eingehaucht hat. ;)

Die “Montagsfrage” ist eine wöchentliche Aktion von paperthin.

[Rezension] Wie ein unsichtbares Band von Inés Garland

•13. Mai 2013 • 1 Kommentar


Ein Buch voller wunderschöner Melancholie. 

Inhalt:

Alma verbringt mit ihren Eltern jedes Wochenende auf einer Insel im Flussdelta in der Nähe von Buenos Aires. Die Nachbarskinder Carmen und Marito werden zu ihren Spielgefährten und Freunden. Auf der Insel ist die Welt in Ordnung, soziale Unterschiede scheinen keine Rolle zu spielen. Als Almas Eltern merken, dass ihre Tochter mehr als Freundschaft für Marito empfindet, verbieten sie ihr den Umgang. Doch da ist Alma schon längst mit Marito zusammen…

Erster Satz:

“An dem Morgen, als ich Carmen und Marito kennenlernte, war unser Garten auf der Insel überschwemmt.”

Meinung:

Dieses Buch zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, denn meine Gefühle lassen sich wirklich schwer in Worte fassen. Das Buch ist von Inés Garland wundervoll geschrieben worden. Schon nach den ersten Seiten war ich Mitten drin und konnte mich nicht mehr lösen. Doch bin ich trotzdem etwas melancholisch beim Lesen geworden. Die wunderschöne und friedvoll beginnende Geschichte über wahre Freundschaft, die erste Liebe und dem langsamen Erwachsenwerden wird immer mehr von Ungerechtigkeit, Feindseligkeit und Angst überschattet, was mich sehr traurig gemacht hat. Die Protagonistin Alma ist ein liebenswertes junges Mädchen, das unter der Woche in Buenos Aires lebt und nur am Wochenende auf der Insel verbringt, wo auch ihre beste Freundin Carmen und deren Bruder Marito leben. Doch umso älter sie werden, umso mehr entsteht zwischen ihnen eine riesen Kluft. Sie leben in unterschiedlichen Verhältnissen und grenzen Alma daher immer mehr aus ihrem Leben aus. Die Vorurteile gegen Almas Familie und deren Reichtum werden immer größer und die Freundschaft fängt an unter den extremen Spannungen langsam zu brechen…

Inés Garland hat eine wundervoll poetische Sprache und genau das lässt die Dinge, die dort in Argentinien passieren sogar noch drastischer erscheinen, als sie es schon sind. Dank dem Nachwort des Verlages konnte ich die politische Situation noch besser einordnen und die Spannungen zwischen Carmen, Alma und Marito nachvollziehen. Die Gefühle zwischen Marito und Alma sind deutlich spürbar, umso mehr tut es mir leid, dass es durch das gesamte System die Gefühle nicht noch mehr zum Ausdruck gebracht werden können! :(

Das Ende des Buches ist für mich eher schwierig einzuschätzen, denn irgendwie laufen dort die Dinge völlig aus dem Ruder. Carmen und Maritos Leben ist völlig durcheinander und ist sowohl für Alma als auch für den Leser nicht mehr greifbar. Man merkt nur, dass etwas schlimmes passiert sein muss, doch die Ausmaße sind in dem letzten Drittel des Buches kaum erkennbar. Auch dieses Mal bin ich dank des Nachwortes etwas schlauer, doch zu dem Zeitpunkt des Lebens war ich eher baff und schon etwas mit der Situation überfordert. Was passiert hier?

Das Cover zeigt die Ruhe und die Gelassen, mit der Inés Garland die Geschichte von den drei Freunden beschreibt und welche Idylle auf der Insel herrschen muss, die ich in einer krisensicheren Zeit sehr gerne besucht hätte.

Fazit:

Bei “Wie ein unsichtbares Band” handelt es sich um ein poetisches Jugenddrama. Ein Buch, das mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Ich bin von dem Buch absolut überzeugt und werde auf jeden Fall die nächsten Bücher, wenn es sie gibt, lesen! Wäre das Ende für mich nicht so verwirrend gewesen, hätte es die volle Anzahl von Sternen erhalten! Bitte lest dieses wundervolle Buch und taucht ab in die Welt Argentiniens der 80er Jahre! ♥

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

[Libressio] Dieses Buch ist schuld an meiner Lesesucht!

•12. Mai 2013 • 3 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben,

ich habe Lust auch an der aktuellen Aktion von Leselurch teilzunehmen! :D Ich finde die Idee ganz nett und das aktuelle Thema ist auch wirklich interessant, dass ich euch auch gerne meinen Senf dazu abgeben möchte! ;)

“Dieses Buch ist schuld an meiner Lesesucht!”

Ich habe insgesamt 3 Bücher, denen ich gerne die Schuld in die Schuhe schieben möchte! ;) Alle 3 habe ich zwischen der 3. und 5. Klasse gelesen und sie haben mich und mein Leseverhalten doch ziemlich beeinflusst. Es gab zwar noch andere Bücher, die ich ebenfalls zwischendurch gelesen habe, doch diese haben keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, dass ich sie gerne mit dazu zählen möchte.

Es handelt sich um diese 3 Prachtexemplare:

                    

Die kleine Hexe habe ich abgöttisch geliebt! Ich habe es mir zig Mal aus der Bibliothek ausgeliehen und gelesen, es mir dann auch noch gekauft und die Hörspiel-CDs auch gekauft, damit meine Eltern bei den langen Autofahrten auch noch etwas davon hatten während ich gemütlich eingeschlafen bin! ;) Von da an wollte ich so viele Bücher wie möglich verschlingen, hat aber aus diversen Gründen, wie z.B. ich war zu jung für die Bücher, die ich mir ausgesucht habe, dann doch nicht ganz geklappt. :(

Danach kam Pünktchen und Anton. Das Buch habe ich von einem Freund aus der Grundschule zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich fand die Geschichte so toll und spannend, dass ich es überall mit hingenommen habe, daher hat es nun auch einige Grasflecken und Reste von der Baumrinde an den Seiten kleben. *hihi* Mit diesem Buch fing dann auch schon meine Bücherkaufsucht langsam an. Ich habe mir alle Bücher von Erich Kästner und Astrid Lindgren schenken lassen und habe sie dann nach und nach verschlungen. ;)

Ende der 5. Klasse kam dann Harry Potter und der Stein der Weisen auf dem Markt. Zu dem Zeitpunkt war der Hype noch nicht einmal ansatzweise da und ich bin auch eher durch einen Zufall auf dieses Buch gestoßen. Und weil ich mich schon immer für Zauberer und Hexen (siehe oben ;) ) interessiert habe, durfte dieses Buch mit! Und von da an habe ich eigentlich, bis auf einige Ausnahmen von Leseflauten, immer gelesen! 

[Rezension] Der Gefangene des Himmels von Carlos Ruiz Zafón

•11. Mai 2013 • 1 Kommentar

Bei “Der Gefangene des Himmels” handelt es sich um den 3. Teil einer Reihe von Herr Zafón.

Inhalt:

In ›Der Gefangene des Himmels‹ stürzt Carlos Ruiz Zafón den Leser in ein großes Abenteuer in Barcelona, dem geheimnisvollen Herz seiner Romane, die weltweit zu Bestsellern wurden. Das Schicksal Fermíns, der als charmanter Herumtreiber zum tragischen Opfer finsterer Intrigen wird, ist die dunkle Feder des gewaltigen Uhrwerks, das den Erzählkosmos von Carlos Ruiz Zafón antreibt.

Erster Satz:

“In jenem Jahr brachen zur Weihnachtszeit alle Tage bleiern und raureifgetüncht an.”

Meinung:

Als ich den Schatten des Windes gelesen habe, war ich hin und weg! Ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen! Der zweite Teil der Reihe “Das Spiel des Engels” empfand ich dann doch als etwas schwächer und Herr Zafón konnte mich nicht mehr in seinen Bann ziehen. Leider blieb auch die Sogwirkung des ersten Teils auch beim dritten Teil aus. :(
Nichtsdestotrotz konnte mich der dritte Teil wieder sehr gut unterhalten. Es ist ein in sich abgeschlossener Roman, von daher ist es nicht zwingend notwendig die anderen Teile vorher gelesen zu haben. Doch finde ich schon, dass sie alle 3 zusammen gehören und sehe sie für mich schon als kleine Trilogie an! ;) Schließlich begegnen uns auch in diesem Roman wieder alte Bekannte, die man schon in den vorigen Romanen schätzen und lieben gelernt hat.

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen. Lest es lieber selbst und genießt den genialen Schreibtil, kombiniert mit einem ebenso genialen Inhalt! :D Zafóns Schreibstil ist wie gewohnt sehr bildhaft und mystisch, das man wirklich das Gefühl hat sich im Jahr 1937 zu befinden, wo die Welt noch einiges anders war als heute. Es fühlt sich so an als ob man einem Geschichtenerzähler folgt und nicht so als ob man live dabei wäre. Man betrachtet das Geschehen mehr von außen und fungiert als stiller Beobachter der gesamten Szenerie. Ich mag diese Art des Lesen und es ist für mich eine willkommene Abwechslung zu den anderen Schreibstilen, bei denen man eher mittendrin ist.

Das Cover ist genauso wie die der anderen Teile großartig! Ich liebe die Art und Weise und könnte mich darin verlieren! 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gefallen! Es ist spannend, mystisch und genial verwirrend. Doch trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt um dem Buch volle 5 Sterne geben zu können. Ich kann dieses Buch trotzdem jedem Zafón-Fan, jedem der auf der Suche nach dem etwas anderen Schreibstil und jedem der verwirrende und mystische Geschichten liebt ans Herz legen!  Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen und Genießen!

Hinweis:

Die Reihe besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Der Schatten des Windes
Teil 2: Das Spiel des Engels
Teil 3: Der Gefangene des Himmels

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

•11. Mai 2013 • 1 Kommentar

Wieder ein Buch, dass so extrem gehypt wurde, dass ich es mir mal wieder nicht nehmen lassen konnte das Buch auch zu lesen! ;)

Inhalt:

Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Erster Satz:

“Als er aus dem Bad kommt, ist sie wach, hat sich gegen das Kopfkissen gelehnt und blättert durch die Reiseprospekte, die neben seinem Bett gelegen haben.”

Meinung:

Dieses Buch liest momentan jeder, es ist in jeder Buchhandlung so aufgestellt, dass man zugreifen muss, da bleibt mir nichts anderes übrig als auch zu lesen, was dieses Buch so besonders macht!? Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen hatte, musste ich sofort an den Film “Ziemlich beste Freunde” denken. Ist es wirklich ein billiger Abklatsch von der Geschichte, die ich wirklich sehr mag? Definitiv nicht! Es geht viel mehr darum was das Leben wirklich lebenswert macht und ob man wirklich selbst frei entscheiden darf, ob es sich lohnt zu leben oder nicht. Trotzdem konnte ich leider nicht ganz von meinen Vorstellungen an den Film loslassen…

Nichtsdestotrotz ist die Geschichte von Lou und Will herzerwärmend, berührend und auch etwas traurig. Ob man etwas wirklich als eine reine Liebesgeschichte bezeichnet werden kann, möchte ich bezweifeln. Denn es geht über viel mehr als eine reine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen. Lou und Will lernen sich auf eine besondere Art und Weise kennen: Will ist Tetraplegiker und benötigt in seinem gesamten Alltag Hilfe, denn ohne sie kann er den Tag nicht beschreiten. Lou wird durch viele Umwege und obwohl sie keine Ausbildung hat, seine Pflegerin und versucht ihn seinen Alltag zu erleichtern. Das Will behindert ist stört Louisa kein bisschen. Doch bereiten ihr anfangs seine Bemerkungen und die Nichtakzeptanz einige Schwierigkeiten. Sie muss erst noch lernen sich durchzusetzen, doch ist schnell klar, dass beide mehr füreinander empfinden als Arbeitnehmer/Arbeitgeber oder Freundschaft. Sich das in der Situation einzugestehen ist allerdings auch recht schwierig und bedarf etwas Mut und Zeit… Zeit, die die beiden allerdings nicht haben, denn Will möchte nicht mehr am Leben bleiben! Lou versucht Will jeden Tag so schön wie möglich zu gestalten und gibt sich damit wahnsinnig viel Mühe. Doch reicht das wirklich ihm zu zeigen wie schön das Leben sein könnte?

Auch wenn ich mit Will und Lou mitgelitten und -gelacht habe, so bin ich doch etwas enttäuscht, dass das Lou für mich so blass geblieben ist und sie für mich nicht greifbar geworden ist. War das wirklich Absicht, da der Fokus mehr auf Wille Krankheit gelegt wurde und sie in dem Fall nur Mittel zum Zweck war? Ich glaube nicht, sonst hatte die Autorin das Buch nicht aus Lous Sicht geschrieben! Ich finde es wirklich sehr schade, denn ich hätte mich gefreut etwas mehr Charakterzüge von ihr kennenlernen zu dürfen.
Von Will weiß ich zwar auch nicht sehr viel, doch merkt man ihn viel mehr seine Gefühle an. Er bringt sie mit seinen Bemerkungen und seinem ziemlichen klarem Verhalten zum Ausdruck, die in einigen Situationen zwar wirklich hart und ungerecht erscheinen, doch dem Gegenüber wird klar signalisiert, wo die Grenzen sind.

Das Cover ist wunderschön und es zeigt ganz klar, dass es in dem Buch darum geht, dass man lernt loslassen zu können. Mit dem Vogel in der Hand sehr geschickt gewählt und ansprechend gestaltet. ♥

Fazit:

Das Buch ist gut, es ist spannend, gefühlvoll und traurig. Es bringt mich als Leser zum Nachdenken über Themen, die in unserer Gesellschaft viel zu selten angesprochen werden, doch trotzdem immer Thema sind: “Sterbehilfe”, “Ist das Leben lebenswert?” und “Darf ich mein Leben selbst beenden (lassen)?”. Doch trotzdem haben mich einige Punkte gestört über die ich leider nicht hinwegsehen konnte. Das Buch konnte mich dann doch nicht zu 100% überzeugen.

Wertung: 

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Gestaltung: 5/5
Preis/Leistung: 4/5

[Montagsfrage] Welches Buch hast du am Wochenende gelesen?

•10. Mai 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe am Wochenende nur ganz sporadisch lesen können, da ich mich zu der Zeit in London aufgehalten habe. :D Nach dem vielen Laufen bin ich froh, dass ich noch etwas Lust und Muse hatte einige Seiten bzw. % in meinem E-Book “Der Wunschtraummann” von Alexandra Potter zu lesen! Das Buch war ganz nett, doch hat es mich nicht so vom Hocker gerissen, dass ich am liebsten mehrere Stunden darin gelesen hätte. Ich bin jetzt auch froh, dass ich das Buch vorgestern ausgelesen habe und ich mich nun voll und ganz auf ein neues konzentrieren kann! ;)

Die “Montagsfrage” ist eine wöchentliche Aktion von paperthin. Ich werde demnächst auf jeden Fall öfter mitmachen! :D

[Ich lese…] My Life Next Door von Huntley Fitzpatrick

•10. Mai 2013 • 1 Kommentar

So, jetzt ist mein erstes englisches E-Book fällig! ;) Ich nehme es mir schon soooo lange vor und jetzt muss ich es einfach machen! Die liebe Sandra von Lettersalad hat mich auf eine App  aufmerksam gemacht, die gerade für mich perfekt ist. “Worldictionary” ist von der Firma Penpower und man hält das Smartphone über das Wort, das man nicht kennt und erhält prompt die deutsche Übersetzung. Perfekt! ♥ Ich bin absolut begeistert und freue mich jetzt schon aufs Lesen! ;)

Inhalt:

The Garretts are everything the Reeds are not. Loud, numerous, messy, affectionate. And every day from her balcony perch, seventeen-year-old Samantha Reed wishes she was one of them . . . until one summer evening, Jase Garrett climbs her terrace and changes everything. As the two fall fiercely in love, Jase’s family makes Samantha one of their own. Then in an instant, the bottom drops out of her world and she is suddenly faced with an impossible decision. Which perfect family will save her? Or is it time she saved herself?

 
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